Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
60
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Mit solchen Arbeiten, Plänkeleien, Gefechten, Angrif-fen, Stürmen, Ausfällen Wechseltes ab bis zum 10. Sep-tember. Es ist unmöglich, diesen, sich sämmtlich ähneln-den Einzelnheiten für das größere Publikum Juteresse ab-zugewinnen, ein Auszug aber aus dem Berichte über re-gelmäßige Belagerungsoperatiouen nach mathematischenund strategischen Grundsätzen durchgeführt, ist durchauseben so überflüssig als unthunlich. Die ausführliche Lesungdavon kann nur für Kenner vom Fache dienlich seyn, undsomit beschränken wir uns, einige der hervorstechendstenBemühungen Graf Prospers bei Landau aphoristisch aus-zuheben.

Am 20. Juli stand ein Theil der fürstenberg'schcn^Trup-pen besonders im Feuer; noch mehr aber am Abend des21., wo Prosper das Hauptkommaudo geführt, und derErbprinz von Baden Durlach und der Obrist von Betten-dorf unter ihm befehligten. Am 23. standen ein Paar neueKompagnien Fürstenbcrger, zumal aus dem Kreise Mös-kirch, den feindlichen Bomben heftig ausgesetzt, und ver-loren mehrere tüchtige Leute. Der Graf besichtigte spaterdie Laufgräben, und ordnete nicht nur die Vollendungeiner angefangenen Redoutc, sondern auch die Ausbesse-rung der zwei Parallelen rechts und links der Verbin-dungslinie an. Am Abend ward die baldige Ankunft desrömischen Königs im Lager gemeldet.

Zwei Tage später war der Gcncral-Feldzeugmeistcr vonNeuem thätig, und ließ durch den Baron Rchbindcr dieArbeiten der Mincurs, welche über 15 Schritte weit vor-rückten, kräftig unterstützen; am 26. brachte er eine neueBatterie und die völlige Nerpallisadirung der Stcrnschan-zen zu Stande, wobei der Prinz von Sachsen-Mciningenund der Erbprinz von Durlach besonders sich auszeichne-ten. Bereits war die Linie so weit vorgerückt, daß kaum