Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
59
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setzte den Hof, so wie den Marquis d'Urclles von des' Prinzen Vorhaben alsbald in Kenntmß, und traf, umnicht überrascht zu werden, mittelst Anlegung neuer Werkeund Verschanzungen, und Verbesserung und Verstärkungder schon vorhandenen, die furchtbarsten Maßregeln zumkraftigsten Widerstände.

Schon am 24. April begannen die Arbeiten der Belage-rer und setzten sich bis zu Ende Juni fort, blos durcheinzelne Gefechte und Ausfälle der Besatzung unterbrochen.Der Graf Prosper zeichnete sich bei mchrern Sternschan-zen durch Besonnenheit, Muth und Beharrlichkeit aus,und fugte dem Feinde sowohl am 1. als am 13. Juliusgroße» Schaden zu, mit geringer Einbuße der SeiUigcu.(')Er arbeitete sofort mit Thüngcn die folgenden Tage ge-meinschaftlich. Es ließ Prosper am Ende der Verbindungs-linie eine neue Stcrnschanze anlegen, und brachte sie trotzdes furchtbarsten Bomben- sowohl als Klcingcwehrfeners» der Feinde fast gänzlich zu Stande. Nachdem der bei einem

früher» Vorfall gebliebene General-Adjutant Baron von.Bern feierlich zur Erde bestattet worden, langte im Lagerder Feldmarschall-Lientenant Graf Palfy mit neuen Be-fehlen beim Heere an.

Den 17. meldete der General von Anfscß dem Oberge-ncral, daß die feindliche Armee zwei verschiedene Richtun-gen eingeschlagen, und zwar daß der eine Theil gen Rheinauausgebrochen, der andere aber nach Brunn gerückt sey.Diese Absicht werde er durch eine Abtheilung Reiterei,welche zu der bereits vorausgeschickten stoßen müsse, zuvereiteln suchen. Die Parallele des vorigen Tages ward-» zugleich an diesem beendigt.

(') Bis hieher vgl. die lVlsmolree sur les (Äiux. cle k.. ä. LllNerrI. II. und die Ilist. uchllt. I. III. Svlvrt leitet das lUariuiuder Belagerung.