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terstntzen, sondern auch den Rhein übersetzen und irgendein großes Unternehmen ausführen zn lassen. Der römi-sche König ward an die Spitze der Truppen gesetzt; dochwar es der Markgraf Louis von Baden, welcher das Ganzeleitete. Landau schien das nächste und ruhmvollste Ziel.Für dessen Wiedereroberung sollte nichts gespart werden.Das hiefür bestimmte Heer bestand aus sechs Regimenternzu Fuß, aus neun zu Pferd, die Dragoner mit einge-rechnet. Der Markgraf, der Fürst von Salm, der Grafvon Thüngcn, der Markgraf von Baircuth, der GrafProsper von Fürst enbcrg (welcher im Jahre 1702zum General-Feldzeugmeister vorgerückt war), und derMarchese di Marsigli waren die Befehlshaber der erster»;die Reuter aus Truppen von Gronsfeld, Bant, Hanno-ver, Darmstadt, Cusani, Styrum, Pfalz, Würzburg undvon gcmicthetcn Schweizern genommen. Im Ganzen zäbltedie Belagcrungsarmee 13,000 Mann; aber anch aus Böh-men und den Kreisen wurden noch bedeutende Zuzüge er-wartet. / ^
Dieser Macht gegenüber stand, als Oberbefeblshaberder französischen, der Marschall von Catinat; unter ihmbefehligten die General-Lieutenants d'Urelles, de Bartil-lat, de Vins, Melac, Guiscard, des Cordes, de Locma-rin, de Bourg, endlich die Marechaur de Camp : de Cle-rambant, de Grammont, de St. Laurent, de Magnac,de St. Maurice, de Sailly, de Blansac, de Liancourt,de Legal, de Thianges, de Luc d'Humiercs, de Vironund der Prinz Camillo.
An den Ufern des Neckars ward der Zusammenzug derkaiserlichen Truppen unter des Markgrafs von Baden Auf-sicht, und am 17. April zwischen Mannheim und Speierder Übergang über den Rhein bewerkstelligt. Melac, Ge-neral-Lieutenant der französischen Besatzung in Landau,