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schiedene Briefe im Familienarchiv beurkunden dieses Ver-haltniß; der Kaiser redet ihn darin sogar mit brüderlichemDu an. (')
Das Jahr 1697 berief ihn zu neuer kriegerischer Thä-thigkeit. Gewöhnlich stand er unmittelbar neben oder un-ter dem Grafen von Thüngen, welcher eine der größer»Heerabtheilungcn befehligte. So oft daher von jenem Feld-herrn die Rede ist, muß G. Prosper mit einbegriffen wer-den, wenn auch sein Name nickt immer ausdrücklich ge-nannt ist. Selbst nach diesen rühmlichen Verrichtungenhatte der Graf auf's neue mit Neid und Verlaumdungzu ringen; die weitschichtige und mühevolle Unterhandlungüber das erledigte würtcmberg'schc Regiment, um welcheser sich bewarb, und welche bis 1791 sich ausdehnte, lie-fert den Beweis hiefür. (')
Eine glanzende Rolle spielte er in dem Feldzugc widerMelac, und namentlich wahrend der ersten Belage-rung. von Landau im gedachten Jahre. Da dieselbe znden ausgezeichneten Partien der Kriegsgeschichte zu An-fang des 16. Jahrhunderts gehört, und über das Ganze,wie über Prospers besoudcrn Antheil daran handschrift-liche Materialien im fürstenberg'schcn Archive sich vorfin-den, so haben wir die Gelegenheit benutzt, einige Noti-zen darüber ausführlicher mitzuthcilen, um so mehr, dades Grafen kriegerischer Lauf damit und sein Leben zu-gleich sich endigt.
Noch im Winter 1702 entschloß sich der Kaiser, welchemEnglands und Hollands Geldsummen die gehörige Kraftund mehrere glückliche Ereignisse neue Zuversicht gegeben,nicht nur den Prinzen Eugenius in Italien tüchtig zu un-
l') Dir Belege im F. H.-A.
(') Die Papiere darüber liegen im F. H. A.