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haften Briefwechsel mit geistlichen und weltlichen Ständendes schwäbischen Kreises, mit dem Chnrfürstcn von Baiern,mit den Fürsten von Hohenzollern, Otlingen, Schwar-zenberg, den Verwandten von Fürstcnbcrg, und mit vie-len Städten und Prälaten. Eine besondere Rolle spieltender Landvogt von Pflinger zu Balbach und der LieutenantLimbachcr, welch letzterer gegen Prosper und andere Gene-rale die ehrenrührigsten Beschuldigungen sich erlaubt. Wirverschonen den Leser mit ausführlicher Darstellung dieserEinzelnheiten. (')
Im September 1697 stand der Graf mit ansehnlichenKriegshaufcn im Kinzingerthal, während Nassau-Wcilburgund Vaubonne andere Punkte hüteten. Darauf kämpfte ergemeinsam mit Brandenbnrg-Bairenth wider Choiscnl. (')Es scheint, daß nach diesem Prosper Ferdinand einigeZeit wieder in Wien sich aufgehalten und angenehmen Zer-streuungen, auf so viele Strapatzcn, sich überlassen habe.Er fand in Mitte derselben einen gefährlicheren Gegner,als alle Feldherren Ludwigs XlV. wohl scyn mochten —das Spiel. Es hatte an ihm einen leidenschaftlichen Ver-ehrer und brachte ihn mit Standesgcnosscn und Waffen-brüdern nicht selten in heftigeres Gcdräng, als er an derNahe und am Rhein sich wohl befunden. Doch rettete ihnmittelnd aus Zwisten, welche darüber sich ergaben, die be-sonnene Freundschaft geistreicher Damen, von denen manannehmen darf, daß sie mit zur Gesellschaft gehört.
Der Graf genoß am Hofe eine Gunst, die wenigenLeuten zu Thcil geworden; er besaß die vertrauteFreundschaft des Monarchen, zu dessen argwöhni-schem Gemüth die Zugänge so äußerst schwer waren. Ber-
el Die Akten darüber im F. H.-A.e) lvk Ilist. rnil. III,