Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
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Generalen an die Hand gehen zu wollen. Das Kommandoüber die sämmtlichcn kaiserlichen Truppen, welche inden Gegenden von Rheinfelden und gegen Schwabenaufwärts und den Rhein herunter zu zerstreut etwasich aufhielten, ward ihm bestätigt. Etwas befremdendklingt in dem Rescript die Stelle, wo der Kaiser demGrafen einschärft, »den Kriegskonsiliis fleißig beizuwoh-nen, und die darauf folgenden Erekutiones allemal anseinem Orte also mit vollführen und verrichten zu helfen,wie es von einer Zeit zur andern die Kriegsläufc undOccasiones erfodern, und des Kaisers und des heiligenReiches Dienst mit sich bringen würden.« Diese Stelle warvielleicht eine Folge der damals schon in Umlauf befind-lichen Gerüchte, und eine Art väterlicher Warnung fürden Betreffenden. Die Festung Breisach ward ihm wieder-holt auf's Angelegentlichste empfohlen; falls solche nichtmit allem Notwendigen versehen sey» würde, so sollteder Graf in Person sich dahin verfügen, und in Gemein-schaft mit dem Herrn von Rhcinach, welcher in der Dop-pclschlacht eine ehrenvolle Rolle gespielt, alles für Rettungdes importantcn Platzes versuchen. Ferdinand wies zuden Kosten für laufende Bedürfnisse die 20,090 Dukatenan, welche die spanischen Minister vor Kurzem erst anden Duca di Savclli geschickt, und von denen man hoffendürfe, daß sie unter dem hiuterlassenen Gepäcke desselben,vielleicht in Brcisach selbst, wohl noch zu finden scyen.Lebensmittel könnten wohl am gelegensten und wohlfeilstenaus der Schweiz in jene Festung gebracht werden.

Der Kaiser empfahl Friedrich Nudolfen am Schlüsse desSchreibens noch sehr die Rettung der »tapfern Leutevon Rheinfelden,« welcher Platz damals noch nichtgefallen war; auch hiefür soll er im genauen Einverständ-uiß mit Rhcinach und andern Feldherren handeln. DerHl. A