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Rest des Schreibens betraf frische Werbung und Provian-tirung. Unter demselben Datum erließ der Kaiser auch zu-gleich an die Truppen selbst, deren Anführung er Für-stcnberg übertragen, eine gemessene Order, in allen Dingendiesem Gehorsam zu leisten. (')
Obgleich nun später Ferdinand doch einige Zweifel indes Grafen Benehmen an den vielbesprochenen Tagen ge-hegt zn haben schien, da die Klagen und Zuflüsternngensich verdoppelt, so nahm er dennoch die Vorstellung, de-ren Hauptinhalt wir oben mitgetheilt, sehr gnadig aufund erklärte in einem freundlich abgefaßten Reseriptc anden Präsidenten des Hofkricgsraths, so wie in einemSchreiben an den Churfürsten von Beuern ausdrücklich :er sinde sich von der Unschuld des Grafen von Fürsten-bcrg, in Folge genau entwickelter Thatsachcn und gründ-lich vorgelegter Beweise, völlig überzeugt, halte die er-hobenen Beschwerden für ein Werk persönlicher Leidenschaftnnd alles Grundes entblöst, versicherte, daß er den vonFürstenberg auch ferner in Gnaden erhalten werde, undempfahl ihn dem Hofkriegsrathe zur Beförderung beider nächsten, sich ergebenden Gelegenheit. (')
Diese Gelegenheit ergab sich auch bald; noch im Okto-ber des Jahres 1639 vertraute Ferdinand Friedrich Ru-dolfen eine wichtige Sendung an den Grafen von derGolz an; im März 1639 ernannte er ihn zum Mitglied?des Hofkricgsrathes, was bei den Neidern und Eh-renfeindcn Fürstenbergs kein geringes Aufsehen machte.Alles Frühere, das man gegen ihn versucht, ward dadurchfeierlich Lügen gestraft. ' ^
(9 Vgl. dieselben Beilagen.
(') Vgl. ebendieselben.
Das Reskript hierüber und ein Brief G. Breuwers an Fried-rich Rudolf in den Beilagen.