gewesen, drei Tage lang still zu sitzen, sondern sie hättensich zu rechter Frist noch zurückbegeben und mit den imAnzug befindlichen Völkern leichtlich vereinigen mögen.
Zweitens erregte der Graf von Fürstenberg durch seinseltsames Betragen am Tage der Schlacht große Verwir-rung unter der Armada, da er als Befehlshaber von zweiunmittelbar unter ihm stehenden kaiserlichen Regimenternschlechterdings sich geweigert, von baicr'schen AnführernOrders anzunehmen; dadurch wurde die Einheit der Maß-regeln zerstört und die Kraft des Zusammenwirkens ge-brochen.
Drittens schrieb Friedrich Rudolf als General des Kai-sers für seine eigene Person an die Stände, und bewirk-te, daß dieselben die nöthigc Unterstützung versagten.
Viertens ließ der Gcncral-Fcldwachtmeister der baicr'»scheu Artillerie nichts von seiner Munition, um die erdoch angegangen ward. Auch that er bei der ganzen As-faire nicht das Mindeste, was außerhalb des Buchstabensseiner Ordonnanz gelegen wäre.
Um die Gcmüther noch mehr wider einander zu Hetzen,erlaubte er sich fünftens, auch gegen den General-Feld-zeugmcister Graf von der Wahl die Äußerung : er, Für-stenberg, sehe wohl, daß es darauf abgesehen sey, diezwei kaiserlichen Regimenter zu Grunde zu richten; unddoch sey völlige Übereinstimmung damals im Interesseund Plane des Ganzen gelegen.
Der Graf suchte überdies selbst bei der Ankunft des Ge-neral-Wachtmeisters von der Horst zwischen diesem undden übrigen Feldherren Argwohn und Zwietracht aus-zusäen.
Endlich war es notorisch und jedermann klar, daß Aür-stenberg die ihm anvertraute Stelle eines Generalwacht-mcisters zu beschwerlich gefunden, und in nichts getrachtet