sie beharrlich getrotzt; über 2500 Personen kamen bei demgrauenvollen Blutbade um. Das tiefgereiztc Kriegsvolkachtete keine Gesetze der Menschlichkeit mehr, fiuiägniä cls-lirnnt Ilegss, plsobirntuc- ^oliivi. ( )
Der Graf führte auch, nicht ohne große Gefahren, nochim nämlichen Jahre Verstärkungen der Besatzung vonCassel zu. Er zwang ferner den Landgrafen Moritz zurAbdankung seines Volkes und zur Demüthigung vor demkaiserlichen Ansehen. G)
Einige Zeit hierauf zog er, an der Spitze von 6 Regi-mentern, vor Göttingen und half diese Stadt erobern. (/)Bei Kalenberg traf er auf den König Christian IV.von Dänncmark, welcher von seltsamem Unglück dieganze Dauer seiner Wirksamkeit hindurch verfolgt, für dieritterlichste Tapferkeit nichts als schimpfliche Niederlagenärndtete, aber als bürgerfrcundlicher König durch eineMenge liberaler Einrichtungen und Schöpfungen für dieeingebüßte Heldenrollc reichen Ersatz leistete. Als Gencral-Feldzeugmeistcr befehligte Jakob Ludewig die Regimenterde Four, Erwidt, Schönberg, Lindelohe, Kurteubach,Kronberg, Bock, Gronsfeld. Das Treffen ward vollstän-dig für den Kaiser gewonnen; die Zahl der ertödtetenFeinde war über 1,000; Steucrwalde der nächste Preisdes Sieges.
Im folgenden Jahre fiel der Graf in's Holsteiu'sche ein,und nahm Crempe durch Kapitulation. In fünf Stürmenfiel Nordhcim. Oldenburg ward um mehr denn 40,000
(') Zdschftl. Nachrichten (im F. H.-A.)
(') Ebendieselbe.
Vgl. was über diesen Vorfall in Egons VIII. Biographie er-zählt worden.