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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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Jäuiscli, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom von 1738 fürJohann Georg Jänisch, Eisenwerks-Inhaber. Der Stamm wurde fort-gesetzt u. ein Lieutenant v. Jänisch stand gegen Ende des 18. Jahrh.im k. preuss. Cuirassier-Regim. v. Dalwigk u. besass in Schlesien dieGüter Bohreck hei Beuthen u. Kopcziowitz unweit Pless.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 158. Freih. v. Ledebur , 1. S. 391.

.lagemann. Altes, thüringisches Adelsgeschlecht, aus welchemschon 1213 Dietrich Jagemann in Kloster Bürgeischen Urkundenvorkommt. Dasselbe kam später in das Braunschweigische und nach-dem die Familie längere Zeit des adeligen Prädicats sich nicht be-dient hatte, erhielt D. Johann Jagemann, Geh.-Rath und Canzler desHerzogs Ulrich zu Braunschweig, um 1595 ein Adels - Erneuerungs-diplorn, welches von Einigen als Adels-Erhebungsdiplom aufgeführtwird, während Freih. v. d. Knesebeck sagt:ZuAnfange desl7.Jahrh.

wenn wir nicht irren sind die Söhne des wolffenbüttelschenCauzlcrs Jagemann in denAdclstand erhoben. Sie besassen die GüterWeinrode, Hardegsen u. Dorste." Julius v. J. zu Hardegsen kommt1641 vor. Christoph .1. v. J. war 1651 kurmainz. Sub-Deligirter beidem hildesheimischen Consistorial-ltecesse u. Hans Ernst v. J. Herrauf Hahnspitz (Hanispitz) 1668 und noch 1674 herz, sächs. Capi tain.

Der Stamm ging im Braunschweigischen aus, blühte aber in Sach-sen fort, kam auch in die Ober - Lausitz, in welcher die Familie dieGüter Jessnitz u. Cosel unweit Rothenburg an sich brachte u. mehrereSprossen derselben traten in kur- u. k. sächs. Militair- u. Civildienste.August Wolf Ferdinand v. Jagemann, k. sächs. Hauptmann im Leib-Inf.-Regim., trat 1834 aus dem activen Dienste u. lebte später in Zit-tau u. ein v. J. ist jetzt Diaconus zu Rötha.

Gauhe, II. S. 481 und 482: nach Lauenstein , hildesheim. Histor., II. S. 193, Müller,Ann. Sax., etc. Manecke, Biograph. Skizzen, S. 27. N. I 'r A.-Ij . III. S. 21. Freih.v. dr Knesebeck, S. 163. Freih. v. Ledebur, I. S. 389. Siehmacher, I. 186: Die Jagemannzu Hardegsen, Brauhschweigisch u. IV. 97: Die Jagemann. VV.-B-. d. Sachs. Staaten, II. 73.

Kneschke, II. S. 222.

Jagenreuth, Jagenreuth, Jaegenreutcr, auch Freiherren. Eins derältesten Adels- und Herrenstandsgeschlechter in Oesterreich ob derEnns, welches später auch nach Bayern kam u. zu dem niederösterr.Ritter - und Herrenstande gehörte und von v. Hattstein im Special -register zu dem fränkischen Adel gerechnet worden ist. Die ordent-liche Stammreihe desselben beginnt Bucelini mit Johann J. um 1100,von dessen Nachkommen Siegmund auf Pernau 1460 lebte. Ein En-kel des Letzteren war Hans Siegmund .1. zu Pernau, Wernau. Peuer-bach in Oberösterreich und von den drei Söhnen desselben setzte derjüngere: Wolff Christoph J. zu Pernau, Adldortf etc., gest. 1616, denStamm durch drei Söhne fort, von welchen Wolff Sigismund u. WolffEhrenreich unvermählt starben, Ilans Adam aber, gest. 1686, ausder Ehe mit Anna Margaretha Freiin v. Schrattenbach zwei Söhnehinterliess. Dieselben, welche 1714 den Freiherrnstand erhielten,waren Adam Ehrenreich, welcher 6. Febr. 1716 ohne Nachkommenstarb u. Christoph Adam zu Pernau, welcher, in erster Ehe verm. mitBarbara Freiin v. Regal und in zweiter mit Anna Sophia Grf. v. Tät-tenbach, von Beiden keine Kinder hatte: der Stamm ist nach 1728