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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
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Greifen (in Gold auf grünem Boden ein Palmbaum, aus welchemnach der rechten Seite ein Hirsch hervorspringt). Ein früher in Oher-österreich angesessenes, später nach Polen und Preussen gekommenesAdelsgeschlecht. Johann v. Gräften, gest. 1663, war Iierz.-meklen-burg. Regierungsrath und Envoye zu Wien und an anderen Höfen.Der Sohn desselben, Nicolaus v. G., herz, schlesw.-holst. Etats- undVorsitzender Rath im Obergerichte zu Schleswig etc. starb 1713 mitHinterlassung mehrerer Kinder. Zu denselben gehörten: Friedrich,gest. als Rathsherr zu Hamburg, von welchem, neben einer Tochter,Anna, vier Söhne entsprossten: Rudolph, Friedrich, Georg u. Nico-laus; Georg Christoph v. G., gest. 1770, kursächs. Generalmajor derCav. und Carl Friedrich v. G., kursächs. Geh. Kriegsrath und General-Staabs-Secretair bei der Armee. Letzterer hinterliess einen Sohn,Friedrich Georg v. G., geh. 1757 und drei Töchter. Weitere Nach-richten über die Familie wurden im Reichs-Anzeiger, 1801, Nr. 292vergeblich gesucht.

Freih. v. Kr ohne, II. S. 20, nach Familiep-Papieren. N. Preuss. A.-L. V. S. 189.Freih. v. Ledebur , I. S. 280. l'yroff, II. 196.

Graffenrieti. Altes, schweizerisches Adelsgeschlecht, aus welchemmehrere Sprossen nach Deutschland kamen. Von Bucelini wird zuerstUlrich v. G. in Ober-Wangen genannt und dann Johann v. G., welcher1352 im Rathe zu Bern sass. Die ordentliche Stammreihe beginntPeter v. G. um 1363, dessen Nachkommen in Bern lebten und nochfortgeblüht haben, zu hohen Würden und Ehrenstellen kamen und umBern mehrere Güter erwarben. Jacob Ernst v. G. war 1734 k. k.Generalmajor.

Gauhe, I. S. 686 und 687.

Graffenstein, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1763 für Joseph v. Graffenstein, k.k. Rittmeister bei Graf BethlenHusaren.

Megerle v. Mühlfeld, S. 53.

Grajewski. Polnisches, in den Stamm Gozdawa eingetragenesAdelsgeschlecht, welches in Ostpreussen im Kr. Neidenburg die GüterBaitkowen und Kopicken erwarb.

Freih. v. Ledebur , I. S. 280 u. III. S. 265.

Grainger, Grainger-Tywysog, Freiherren. Adels- und Freiherrnstanddes Königreichs Bayern. Adelsdiplom von 1825 für Georg Grainger-

Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. IV. \