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im 13. Jahrb. vorkam und von dem Gute Steinrück den BeinamenSteinrück führte. Das Stammhaus Steinau lag im Hennebergischen.Albrecht v. St. war um 1614 Fürstl. Coburgscher Rath und JohannFranz Rudolph v. St. 1691 kur-sächsisclier Oberst. Gral' Adam Hein-rich stieg in kur-bayer. Kriegsdiensten zum Generalmajor, ging 1685mit den kur-bayerischen Truppen in Ungarn dem Kaiser zu Hülfe,trat später, 1693, in venetianische Dienste, nachdem er kurz vorherden Reichsfreiherrnstand erhalten hatte, kam 1704 an der Stelle des zuDresden verstorbenen General-Feldmarschalls v. Schöning in kursächs.Kriegsdienste, war aber im Commando nicht glücklich, wurde 1706zum zweiten Male "venetianischer commandirender General, dankteeinige Jahre darauf, hohen Alters wegen, ab u. starb 1712 auf seinenGütern bei Pilsen in Böhmen, nachdem er früher schon, 1704, dasIndigenat in Schlesien erlangt und die Güter Börnchen bei Bolken-hain und Thomaswaldau unweit Striegau erworben hatte. Aus seinerEhe mit einer Grf. v. Tauffkirchen stammte ein Sohn u. eine Tochter,welche sich mit dem k. k. Kämmerer Grafen v. Wrtby vermählte.Dass der Sohn den Stamm fortgesetzt, ist nicht bekannt.
Sinapius, II. 8. 238. — v. Hattstein, I. Suppl. 8. 41 —60. — Gauhe, I. S, 2433 u. 34 und II.S. 1111 u. 12. — Zedier, 39. S. 1613. — Struve, neueröffn. hist.-polit. Archiv, 1. 8. 260. — Gruner,Beschr. v. Coburg, III, S. 60 u. 61. — Salver, 8. 423 u. 473. — Freih. v. Ledebur, IT. 8. 478. —Siebmacher, I. 107: v. Steinaw, Steinrück genannt, Fränkisch. — W. 13. der Sachs. Staaten, IX. 76.
Steinau, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom von 1703 fürHeinrich v. Steinau.
Megerle v. Mnhlfeld, Erg.-Bd. S. 211.
Steinbach, Steinbach v. Kranigstein, Freiherren. Böhmischeralter Freiherrn- und böhmischer Freiherrnstand. Diplom des böh-mischen alten Freiherrnstandes von 1714 für Carl Maximilian Stein-bacli v. Kranigstein und Diplom des böhmischen Freiherrnstandesvon 1745 für Johann Wenzel Steinbach v. Kranigstein.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd, S. 104.
Steinbach, Freiherren. Erbl.-österr. Freiherrnstand. .Diplomvon 1755 für Peter Joseph v. Steinbach, Nieder-österr.Regierungsrath.
Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. 8. 87.
Steinbach, Steinpach. Ein früher zu dem in Schlesien begüter-ten Adel zählendes Geschlecht. Matthias der ältere Steinpach v.Steinpach war nach Sinapius 1609 Herr auf Serbetzsch, Korn-Hausu. s. w. und Dzieslaus v. Steinbach lebte um 1663 noch am Fürstl.Hofe zu Oels. Im Anfange des 18. Jahrh. lebten in Schlesien nurnoch zwei Edelfrauen v. Steinbach.
Sinapius, n. S. 1031. — Gaulis, I. S. 2434. - Zedier, 39. S. 1015 u.,16.
Steinback ( Schild schrägrechts getheilt: oben, links, in Gold einHirschgeweih und unten, rechts, in Blau eine silberne Rose). Reichs-adelsstand. Diplom um 1760 für den kursächs. Kammerrath Stein-bach, Herrn auf Schreibersdorf bei Lauban. Derselbe hatte kurz vorseiner Erhebung in den Adelsstand das genannte Gut gekauft. DerStamm wurde fortgesetzt und nach Rauer besassen 1857 das GutKneschke, Deutsch. Adels-Eex. Vin, 40