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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
Entstehung
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gegen den Himmel blickendes, goldgekröntes, männliches Gesicht,dessen Haare als Helmdecken dienen. Das Wappen ist dem Wappendes alten, rheinländischen, 1653 erloschenen Hittergeschlechts derLandschad v. Steinach, s. Bd. Y. S. 375 u. 76, nachgebildet). Adels-stand des Kgr. Sachsen. Marie Wilson, Pflegetochter der Drau Her-zogin v. Curland, geb. Grf. y. Medem und ihres Schwiegersohns, desHerrn Carl Rudolph Grafen v. der Schulenburg, wurde, vermöge anden Geheimen Rath ergangenen Königl. Special-Rescripts d. d. Pillnitz1. Juni 1822, mit dem Hamen: v. Steinach, in den Adelsstand versetzt.

Handschriftl. Notiz.

Steinaecker, auch Freiherren ( in Blau ein an den linken Schil-desrand anstossender, zugespitzter, schroffer, rother Berg und unterdemselben grüner Rasen, auf welchem aufrecht gegen den Berg ge-stellt eine Gemse steht, die ein schwarzes Halsband trägt und in denVorderfüssen einen blanken Degen mit der Spitze über sich hält).Reichsadolsstand. Bestätigungsdiplom des der Familie zustehendenAdels vom 2. Juni 1651 für den Oberförster Steinäcker im Fürsten-thume Halberstadt. Ein im 17. und 18. Jahrh. in den Marken, inPommern, Westphalen, Schlesien und im Magdeburgischen ansässiggewordenes Adelsgeschlecht. Dasselbe erwarb in Pommern Hipper-wiese und Lindow, in Westphalen Haldem unweit Rahden, in Schle-sien Arnsdorf oder Arnoldsdorf bei Heisse, im MagdeburgischenBromby bei Calbe und brachte dann mehrere andere Güter an sich.Franz Gustav v. Steinaecker, k. preuss. Landrath-u. Herr auf Rosen-felde unweit Greifenhagen, war mit Henriette Grf. v. Sparr, die 1786starb, vermählt. Ein Oberst v. Steinaecker, früher im k. preuss. Ge-neralstabe, starb 1822 als Commandern - des 7. Infanterie-Regiments;um 1837 war Carl Freih. v. St., k. preuss. Major a. D., Laudrathdes Kr. Greifenhagen und upi dieselbe Zeit war ein v. St. Herr aufMegow im Kr. Pyritz. Christian Carl Anton Friedrich Freih. v. St.starb 1851 als General von der Infanterie a. D. u. nach Rauer waren1857 im Kgr. Preussen. begütert: Franz Freih. v. St., K. LandrathCalber Kreises und Oberstlieutenant, auf Burg Bromby im Kr. Calbea. S. und Carl Freih. v. St. auf Rosenfelde und Hipperwiese im Kr.Greifenhagen. Sprossen des Stammes haben übrigens bis auf dieneueste Zeit als Stabs- und Subaltern-Officiere in der k. pr. Armeegestanden.

v. Hellbach, IT. S. 521. N. Pr. A.-L. IV. S. 233: beschreibt nach dem Diplome des freiherr-lich y. Steinaecker sehe Wappen. Freih. v. Ledebur, II. S. 478. Pomm. W. B. III. 24 u. 25.W. B. der Sachs. Staaten, III. 47.

Steinau , Steinau , genannt Steinrück , Steinriid, auch Grafen (in

Silber drei, 2 und 2, fünf speichige, schwarze Räder). Reichsgrafen-stand. Bestätigungsdiplom des Grafenstandes von 1710 für AdamHeinrich Gr. v. Steinau, Herrn auf Zinckau, venetianischen General-Feldmarschall. Die Erhebung des k. poln. und kursächs. General-Feldmarschalls Adam Heinrich Freih. v. Steinau in den Reichsgrafen-stand wurde in Kur-Sachsen 18. Febr. 1704 amtlich bekannt gemacht. Altes, fränkisches Adelsgeschlecht, welches nach Pastorius schon