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Saacbhen, Wailckhl v. Saackhen. Erbländ.-österr. Adelsstand.Diplom von 1710 für die adoptirten Sölme der Schwester-Tochter desk. k. Obersten Johann Christoph v. Saackhen: Franz Anton, FerdinandAnton und Adrian Engelbert Wailckhl: mit: Wailckhl v. Saackhen.
1Wegerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 431.
Saal, Sahl, Saal vom Heppenheim. Altes, rheinländisches Adels-geschlecht, welches sich früher nur Heppenheim schrieb. Die Stamm-reihe beginnt um 1019 mit Werner S. und schliesst mit Georg Antonv. S., Obersten Amtmann und Commandanten zu Königshofen, welcherals der Letzte des Geschlechts 1684 starb.
Humbracht , Tab. 69. — Gaulie , I. S. 1990 und 91. — Zedier, 33. S. 14 und 15.
Saale, Sala, v. der Sahla (in Schwarz ein aus einer gestürz-ten Krone hervorkommendes, golden bekleidetes und gekröntes,weibliches Brustbild). Altes, meissensches und thüringisches Adels-geschlecht , welches sich später auch in der Oberlausitz ausbreitete, woes zu Ober- und Nieder-Sohland, Quolsdorf u. s. w. sass. Im Meissen-schen war die Familie zu Schönfeld und Liega bei Grossenhain, zuLötzschen unweit Königsbrück u. s. w. begütert. Der Stamm soll nachMünster, Cosmograph., schon im 10. und 12. Jahrh. geblüht haben.Ernst v. S. war um 1365 Abt zu Corvey. — Margarethe v. der Sahla,Hoffräulein am landgräfl. Hess. Hofe, wurde 1540 von Philipp demGrossmüthigen, Landgrafen zu Hessen, mit Bewilligung seiner Gemah-lin, Christine, Herzogin zu Sachsen, und nach vorhergegangener Be-rathung mit Luther und Melanchthon, als zweite Gemahlin angenom-men. Dieselbe, insgemein „linke Landgräfin" genannt, lieferte dasseltene Beispiel einer Doppelehe durch Antrauung. Margarethe wurdeMutter von sieben Söhnen, welche den Kamen: Grafen v. Dietz erhiel-ten , sämmtlich aber unvermählt starben. •— August Abraham v. d. S.,erst kursächs. Generaladjutant, später Amtshauptmann zu Eilenburg,starb , mit dem Kurfürsten Johann Georg III. auf Reisen, ohne Erben1685 , und Christian Abraham v. d. S. auf Sohland und Schönfeld, kur-sächsischer Oberst, Kriegsrath und Commandant zu Leipzig, 1707,mit Hinterlassung männlicher Erben. Von seinen Brüdern war derEine kursächs. Oberst und Commandant zu Wittenberg, der Andereblieb als kursächs. Oberstlieutenant bei der Belagerung von Mainz.Von den Söhnen des Christoph Abraham war Christoph Gottfried
Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. VIII. 1