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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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rath zu Aachen und für die beiden Söhne desselben: Peter AlbertAugust Steffens und Gottfried Adolph Wilhelm St. Nach Rauerwar 1857 Wilhelm v. Steffens, k. preuss. Regierungsrath und Ober-Porstmeister zu Aachen, Herr auf Burg Dürwiss im Kr. Jülich undauf Yockrath im Kr. Neuss.

N. Pr. A.-L. VI. S. 103. Freih. v. Ledebur, II. S. 476 und III. S. 346.

Stegelitz (Schild drei-, auch viermal quergetheilt). Altes, zu An-fange des 18. Jahrhunderts erloschenes, märkisches Adelsgeschlecht,welches seit dem 12. Jahrh. zuerst in der Altmark, dann im Magde-burgischen, in der Mittel- und zuletzt in der Uckermark auftritt.Dasselbe war einst sehr mächtig, seine Zweige breiteten sich weitaus und gleichnamige, mit der Familie wohl in Verbindung gestandeneOerter kommen in den Kreisen Stendal, Jerichow I., Teltow undTemplin vor. Der reiche Ritter Heinrich v. St. stiftete um 1269das Kloster Marienthür zu Boitzenburg unweit Templin und im 14.Jahrh. besass die Familie das Schloss Saatzig und das nahe Jacobs-hagen. Friedrich v. St. war 1372 Landvoigt in der Uckermark, alsder Bischof von Havelberg den Bannstrahl gegen ihn schleuderte.Im Anfange des 17. Jahrh. nahm die Zahl der Zweige des Geschlechtsab und Segen und Reichthum verschwand aus demselben. Um 1640blühte nur noch der Ast zu Criewen unweit Angermünde. HansChristoph v. St. hinterliess drei Söhne: Christoph, Balzer u. JoachimLudwig v. St. Dieselben wurden 1641 beliehen, doch starben späteralle drei ohne Nachkommen. So erlosch denn der Stamm, der einstseine Zweige weit ausgebreitet hatte. Das Gut Criewen wurde Eigen-thum der Familie v. Luck.

Walther , Singular. Magdeb. S. 45. N. Pr. A.-L. V. S. 431 u. 32, auch nach Grundmann, wel-cher die Stiftungs-Urlcunde des Klosters Marienthür mittheilt. Freih. v. Ledebur, II. S. 476 undIII. S. 346.

Stegen. Ein zu dem Adel in Steiermark gehörendes Geschlecht. Noch 1736 kam ein Fürstl. Loewenstein-Werthheimischer Geh.Rath v.. Stegen vor.

Prevenhueber, Anniii. Styrens., S. 47. Zedier, 39. S. 1463.

Steger v. Ladendorff, Freiherren (in Gold ein quer über denSchild gezogener, doch etwas ausgebogoner und beide Seiten-Ränderberührender, holzfarbener Steg und auf demselben zwei gegen einan-dersteigende, schwarze Hähne mit rothen Kämmen und Füssen).Altes, österr. Herrenstandsgeschlecht, welches urkundlich zuerst1470 vorkommt und zu Ende des 17. Jahrhundert noch blühte. Das-selbe hiess anfänglich: Steger v. Sanct Vito und nannte sich späternach ihm zustehenden Schlössern: Steger v. Nieder-Thurnbach undScheibach. Bucelinus beginnt die ordentliche Stammreihe mit Lau-rentius Steger v. St. Vito um 1470. Im 15. Jahrhundert führte dieFamilie in Schwarz einen gelben, oder holzfarbenen Steg mit zweiuntergesetzten Kreuzschrägen, also ein redendes Wappen. Als aberder obengenannte Laurentius Steger zu seiner Hausfrau Margrethenaus dem dann erloschenen Geschlechte der v. Sichelbeck oder Sichel-bach, welches als Wappen zwei gegen einander steigende, schwarze