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Altes, westphälisches Adelsgeschlecht, welches schon 1466 einenBurgmannssitz zu Vechte im Oldenbnrgischen inne hatte und in derUmgegend 1534 zu Huckelriede sass. Dasselbe erwarb später meh-rere andere Güter, war 1743 auch in der Altmark zu Demker undWelle unweit Stendal begütert und hatte noch 1781 Rotensieck beiHorn im Lippeschen und 1799 Holzhausen am Limberge im Besitze.
— In die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern wurde Carl Heinrich -Mar-tin v. Stedingk, geb. 1778, k. bayer. Kriegs-Secretair und militäri-scher Yerpflegungs-Verwalter eingetragen und zwar, nachdem Adelund Stif'tsmässigkeit der Familie aus Mindenschen Authalnns-Urkun-den bis 1711 zurück erwiesen worden war. Der Urgrossvater desGenannten, Hilmar-Erich v. Steding, war erst k. schwed. und späterbayerischer Oberst gewesen.
Zedier, 36. S. 1435. — v. Lang, S. 557. — Freih. v. Ledebur, II. S. 475. — W. II. des Kgr.Bayern, VIII. 90.
Steeger. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1792 für JosephSteeger, pens. Rittmeister im k. k. Cuirassier-Regim. Prinz v. Hassau-Usingen.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 459.
Steensen (Schild geviert: 1 u. 4 in Roth drei, 2 u. 1, Edelsteineu. 2 u. 3 in Silber eine goldene Lilie). Ein ursprünglich jütländischesAdelsgeschlecht, welches nach Preussen kam und aus welchem meh-rere Sprossen in der k. preuss. Armee standen. Georg v. Steensen,gebürtig aus Ansberg in Dänemark, stieg in der k. pr. Armee zumGenerallieutenant u. zum Commandanten der Festung Heisse, welcheer, schon in hohem Alter stehend, auf das Tapferste 1806/7 verthei-digte. Derselbe starb 1812 und aus seiner Ehe mit einer v. Thielaustammte ein Sohn, Friedrich v. St., welcher 1806 im Cuirassier-Reg.v. Bünting stand und 1819 als Rittmeister im 2. Oppelnschen Land-wehr-Regimeute starb. Aus der Ehe des Letzteren mit einer v. Lippaentspross ein gleichnamiger Sohn, welcher, 1837 Lieutenant im 22.Infant.-Regimente, später als Major den Abschied nahm und 1857Herr auf Karmine im Kr. Militsch-Trachenberg war. — Die Familiewar 1817 zu Grzybowitz und Marienau im Kr. Beuthen und 1819 zuBischofswalde im Kr. Heisse gesessen.
N. Pr. A.-L. IV. S. 231 u. 32. — Freih. v. Ledebur, II. S. 476.
Stefenelli v. Prenterhof und Hohenmaur. Erbl.-österr. Adels-stand. Diplom vom 14. Hov. 1772 für Franz Anton Stefenelli, Bür-ger und Handelsmann zu Trient, mit: v. Prenterhof und Hohenmaur.
— Hoch in neuer Zeit stand Luigi Stefenelli v. Prenterhof und Ho-henmaur als Hauptmann 1. Classe im Tiroler-Jäger-Regimente.
v. Lang, S. 458. — Milit.-Schemat. d. österr. Kaiserth. — W. B. d. Kgr. Bayern, VIII. 90.
Steffens (Sehild*"der Länge nach getheilt: rechts in Blau ein sil-berner Sparren, begleitet von drei rothen. Rosen und links in Silberzwei schwarze Querbalken und über denselben ein schwarzer Bären-kopf). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 20. Juni 1842für Wilhelm Joseph Johann Steffens, k. preuss. Regierungs- u. Forst-
KnescTike, Deutsch. Adels-Lex. Vni. 39
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