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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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Stechow, Herrn auf Gross-Lauden unweit Strehlen und Schcin-Banse-witz im Breslauischen. Eins der ältesten, deutschen Adelsge-schlechter, welches sich in der Mark-Brandenburg, im Braunschwei -gischen, in Preussen und Schlesien weit ausbreitete. Als Stammsitzwird Stechow unweit Rathenow im Westhavellande und als die rich-tige Schreibart des Namens, welcher auch Stecho, Stechau und Stey-chow geschrieben wurde, wird: Stechow angenommen. Ueber dieBesitzungen der Familie in der Mark-Brandenburg, in Schlesien.Pommern und Ostpreussen giebt Ereih. v. Ledebur genaue Nachweise. Urkundlich kommen zuerst Heinrich und Werner Gebrüder v.Stechow auf Porstendorf in einem dein Kloster Pforte in Thüringenertheilteh Gunstbriefe vor; Heinrich St. blieb 1402 in dem Kriege,welchen die Märcker mit den Magdeburgern führten; Henning St.wurde nebst Anderen vom Adel 1407 bei einem Streite zwischen demAbte zu Lehnin und dem Geschlechte v. Quitzow zum Schiedsrichtergewählt; Hans St. wird 1Ö09 als kurbrandenb. Hofmeister genannt;1590 wohnten mehrere v. Stechow der Belagerung von Braunschweigbei und Otto'v. St. befand sich 1598 bei dem Leichen-Conducte desKurfürsten Johann George zu Brandenburg. Später traten mehrereSprossen des Stammes in die k. preuss. Armee und von denselbengelangten zu hohen Würden: Christoph Ludwig v. St., 1755 zumGeneralmajor ernannt und Johann Ferdinand v. Stechow, gest. 1778als Generallieutenant. Der Stamm blühte fort und 1857 warennach Bauer: v. Stechow, Major zur D. u. Eduard v. Stechow, Lieu-tenant a. D. zu Kotzen I., IL u. III. und zu Stechow I. u. II. im Kr.Westhavellard gesessen.

Sinapius, II. S. 449. Gauhe, I. S. 241S. Zedier, 39, S. 1408 u. 9. Dienemann, S. 108,Nr. II. S. 179, 34S, Nr. 74 u. 426. Gh. Ph. v. d. Hagen, Beschreib, des Geschlechts v. Stechow.Berlin 1764. S. 2 4: Beschreib, des Wappens und S. 36: vier alte Siegel. Megerle v. Miildfeld.Erg.-Bd. S. 103. N. Er. A.-L. V. S. 431. Freih.v. d. Knesebeck, S. 270. Freili. v. Ledebur.II. S. 474 u. 75. Siebmacher, T. 183: v. Stechow, Braunschweigisch. v.Mcding, I. S. 57779:mit Abbildung des Wappens.

Steck, Steck v. Mühlenbrock (in Gold ein Querbalken, durchWolkenschnitte in Roth und Silber getheilt). Altes, westphälischesund Niederrheinisches Adelsgeschlecht, welches im 13. Jahrh. mitdem Prädicate des hohen Adels vorkommt, im 14., 15. u. 16. Jahrh.tinsehnliche Güter besass und noch 1686 zu Overbeck bei Mühlheiman der Ruhr begütert war. Die Sprossen des Stammes waren 1487und noch 1504 Erbgrafen zu Dortmund. Das Gut Mühlenbrock,früher auch Mollenbröcke und Molkenbröcke geschrieben, von wel-chem der Beiname entnommen wurde, lag bei Holte im Cleveschenund stand der Familie im 15. Jahrh. zu.

J. Cli. 1K v. Steck, von dem Geschlechtsadel u. von der Erneuerung des Adels. Leipzig, 177S.S. 7882. v. Hellbach, II. S. 516. Freih. v. Ledebur, II. S. 4*5. Siebmacher, II. 118.Niederrheinisch.

Steck (in Roth ein silberner Querbalken, begleitet von drei, 2 und

1, silbernen Lilien). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom

2. Aug. 1776 für Johann Christoph Wilhelm Steck, k. preuss. Geh.Kriegsrath. Derselbe starb 8. Oct. 1797.

N. Pr. A.-L. I. S. 47 u. IV. S. 231. Freih. v. Ledebur, II. S. 475. W. TL d. preuss. Mo-narchie; IV. 67.