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aus dem gleichnamigen, bereits 1660 vorkommenden Stammhauseunweit Tdrgau. Dasselbe hatte zeitig die Veste Kriebstein im Erz-gebirge an sich gebracht, sass 1373 schon zu Dobersnitz bei Leisnig,i508 zu Isterbis unweit Jerichow und 1530 zu Dobbrun bei Oster-burg, war 1565 zu Beizig u. Rabenstein in der jetzigen Provinz Bran-denburg begütert, erwarb mehrere Güter in der Oberlausitz u. hattein derselben noch 1720 Burkau und Hänichen bei Bautzen im Besitze.— Zu diesem Geschlechte gehörte der in der Reformations-Geschichtebekannte D. Johann v. St. Derselbe war zuerst Professor zu Witten-berg und General-Yicarius des Dominicaner-Ordens durch Deutsch-land, stand im Anfange der Reformation auf Luthers Seite, war dannaber gegen ihn, wurde später des Cardinais und Erzbisehofs MatthiasLange zu Salzburg Yicarius, und erhielt 1522 eine reiche Abtei zuSalzburg, wo er 1524 starb. Günther und Heinrich v. St. warennach Spangenberg nach der Mitte des 16. Jahrh. als Kriegsoberstebekannt; Heinrich v. St. kommt 1569 als Amtmann zu Lehnin vorund Christian Carl v. St. starb 1634 als kursiiehs. Oberstlieutenant.In der zweitenHiilfte des 18. Jahrb. ist wohl der Stamm ausgegangen.
Molleri Theatr. Freyb. Chronic. S. 72. — Spangenberg, P. II. — Knauth, S. 578. — Gaulie.T. S. 2416 u. 17. — Zedier, 39. S. 1399. — Freih. v. Ledebur, II. S. 474. — Siebmacher, I. 151 :v. Staupitz, Meissnisch.
Steh, Steeb, Ritter und Edle. Reichsritterstand. Diplom von1779 für Johann Jacob v. Steb, kaiserl. Reichs-IIofrath, mit Edler v.
Me.gerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 210. — Kneschke, IV. S. 392.
Stebele v. Sülfeld. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1785für Franz Stebele, k. k. Oberwaldmeister in Tirol, mit v. Sülfeld.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 457.
Stebenliaber. Altes, schwäbisches Adelsgeschlecht, welches auchStaebenhaber, Staebenhober, Stebenheber und Stabhaber geschriebenwurde und sich im 14. Jahrh. in Schwäbisch-Gemünd aufhielt, ausdieser Stadt aber mit Anderen vom Adel von dem Volke vertriebenwurde und sich bei Ulm. Augsburg - , Memmingen und Ueberlingenankaufte.
Cbisii Annal. Lib. 5, P. 3, S. 278 und 750. - Zedier, 39. S. 1405 und 6: auch nach Bürger-meister. — Siebmacher, II. 98 und V. 268.
Stecher (Schild mit Schildeshaupte. Im silbernen Schildeshaupteein quergelegter silberner Pfeil und im blauen Schilde ein goldenesJerusalemskreuz). Adelsstand des Ivgr. Preussen. Diplom vom 5. Eov.1754 für Johann Christoph Stecher, k. preuss. Kriegs- und Domainen-ratli und Herrn auf Beuchlitz und Schlettau unweit Merseburg. , Der-selbe starb 1763.
N. Pr. A.-L. I. S. 43 und IV. S. 231. — Freih. v. Ledebur, II. S. 231. — W. B. d'. preuss-Monarchie, IV. 67.
Stecliinelli v. Wickenburg , Grafen, s. Wickenburg, Grafen.
Stecliow, auch Freiherren (in Silber drei schwarze, schrägrechteBalken, jeder mit drei grünen Kleeblättern belegt). Böhmischer,alter Freiherrnstand. Diplom vom 12. März 1703 für Christoph v.