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besonders im Trierschen ansässig gewesenes, rheinländisches Adels-geschlecht, dessen Stammreihe Jiumbracht mit Friedrich v. Staffel um1080 beginnt und dieselbe bis auf Philipp Adolph v. St., Domherrnzu Mainz und Bleidenstadt, welcher 12. Dec. 1683 als der Letzte sei-nes Mannsstammes starb, fortführt.
Humtracht, Tab. 77. — v . Hattstein, I, S. 570. — Gauhe, I. S. 2395. — Zedier, 40. S. 302. —Freih. v. Ledebur, II. S. 469. — Siebmacher, I. 127: v. Staffel. Rheinländisch. — v. Medinq, II.S. 580 u. 81.
Staffel (in Gold ein schwarzes, unten zusammenhängendes Hirsch-geweih von zehn Enden, in dessen Mitte unten ein schwarzer Nageleingeschlagen ist). Altes, längst erloschenes, schwäbisches Adelsge-schlecht, aus welchem Ernst v. Staffel 1197 auf dem 12. Turniere zuNürnberg zum Turniervogte erwählt worden sein soll.
Siebmacher, II 95: v. St., Schtvlibisch. — v. Meding, II. S. 581.
Staffehl, Staffeldt (in Blau drei quer und übereinander mit derSchneide unterwärts gelegte, silberne Tranchir-Messer mit goldenenHeften u. Schalen, oder Handgriffen). Altes, ursprünglich aus derAltmark stammendes Adelsgeschlecht, wo dasselbe schon 1208 zuStaffelde unweit Osterburg sass. Aus der Altmark wendete sich dieFamilie nach Meklenburg, wo sie besonders im Lande Stargard be-gütert wurde und 1523 die Union der Meklenburgischen Ritterschaftunterschrieb. Später kam das Geschlecht aus Meklenburg nach Däne-mark, wo namentlich zwei Brüder in den ersten Jahrzehnten desvorigen Jahrhunderts, der Eine als Generalmajor und Commandern-des k. Leibregiments Dragoner und der Andere als Oberst und Com-mandern- des k. Grenadier-Corps zu grossem Ansehen gelangten. —Ludwig v. Staffeid war 1806 Capitain im k. preuss. Infant.-Regim.v. Müffling und nahm 1820 als Major und Kreis-Brigadier der Gens-dannerie den Abschied.
v. Pritr.buer, Nr. 144. — Gauhe, I. S. 2395 u. 96. — Zedier, 39. S. 861. — v. Behr, R. M.S. 1665. — Lexic. over adel. Famil. i Danmark, II. S. 188 und Tab. 28, Nr. 195. — Freih. v. Le-debur, II. S. 469 und III. S. 346. — v. Meding, II. S. 581. — Turoff, III. 189. - Meklenb. W. B.Tab. 47. Nr. 179 und S. 4 und 34.
Staffelstein. Ein im 16. Jahrh. im Coburgischen und im Schwarz-burg-Rudolstadtschen zu Grossliebringen begütertes Adelsgeschlecht.
Sagittarius, Gleichensche Historie, S. 301. — Hoenns Coburg. Chronik, S. 161. — Zedier, 39.S. 866. — v. Hellbach, II. S. 509.
Staffhorst, Stafhorst, Staphorst (in Silber ein grüner, mit dreigoldenen Kleeblättern belegter Querbalken). Altes, westphälischesAdelsgeschlecht, welches schon von langer Zeit an im Stifte Osna-brück und in der Grafschaft Hoya begütert war und ursprünglichwohl aus dem Erzstifte Bremen stammte, wo ein den Namen des Ge-schlechts führendes Gut liegt. Heinrich v. Staffhorst zählte 1330 zuden Rathsmännern zu Bremen und Johann v. St. der Aeltere war um1503 Ober-Amtmann und Vorsteher der Nieder-Grafschaft Hoya undHerzog! Braunschweig. Rath. Von den späteren Familiengliederngiebt Gauhe bis zu seiner Zeit Mehrere an. in der zweiten Hälftedes 17. Jahrh. wurde das Geschlecht im Lüneburgischen angesessen.Dasselbe erbte 1674 von denen v. Post zwei allodiale adelig freie