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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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Höfe zu Hermannsburg und den adelig freien Sattelhof zu Bekedorf,wurde 1692 mit zwei Höfen zu Oldendorf, welche der Drost ~v. Ste-chinelli überlassen hatte, beliehen und erhielt-auch nach Aussterbender v. Hasselhorst, nachdem den y . Stechinelli 1738 die Anwartschaftabgekauft worden-war, den dritten Hof zu Oldendorf zu Lehn. DerStamm blühte fort, bis derselbe im Lüneburgischen mit dein Vice-Oberstallmeister y . Staffhorsf 1815 erlosch. Hit den Lehengüternwurden die y . Beden beliehen, die Yon den v. Post ererbten Allodial-höfe aber wurden 1820 verkauft.

Pfeffing er, TU. S. 680. Gauht T. S. 2396 u. 97. Zedier, 39. S. 1223 u. 24. Manecke,Fiir9tenth. Lüneburg, II. S. 351 (3 u. 4) u. 478. Freih. v. Ledebur, II, S. 469. Siebmächer,I. 189, Westphiilisch, mit dem unrichtigen Namen: v. d. Streithorst. v. Meding, I, S. 572 u. 73.

Staliel. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1799 für AlbertStahel, Major im k. k. Dragoner-Begimente Graf Kinslcv.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.- Bd. S. 456.

Stahl. Altes, meklenburgisches Bittergeschlecht, welches schonim 14. Jahrh. zur Bitterschaft der Vog'tei Keu-Kalden -gehörte undaus welchem noch 1602 Gerd Stahl zu Pansdorf (Ponstorff) vorkömmt.

Gauhc, I. S. 2397. Freih. v. Ledebur, II. S. 469.

Stahl, Ritter. Erbl.-österr. B,itterstand. Diplom von 1799 fürPhilipp Stahl, k. lc. Gubernialratli und Kreishauptmann zu Ellbogen.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 210.

Stalilbaum, Stalbom, Stalbaum (im Schilde ein rechtsschreitendesThier). Altes, meklenburgisches Bittergeschlecht, welches im 14. u.15. Jahrh. zu der Bitterschaft in den Yogteien Stavenhagen, Penzlinund der Fürsten v. YVorle gehörte. Dasselbe besass unter anderenGütern 1428 Briggow im Amte Stavenhagen. Wahrscheinlich stam-men von diesem Geschlechte die Stalbaum, welche noch 1618 inStralsund sesshaft waren.

Lisch, Urkunden der v. Malzahn, II. S. 418. v. Bohlen, das Geschlecht v. Krassow, II. S. 265. Freih. v. Ledebur, II. S. 4 69 u. 70.

Stalir, Stöhr (im Schilde zwei nebeneinander gestellte Schlüssel).Ein früher zu dem alten gothaischen Adel gerechnetes Geschlecht,welches schon im 16. Jahrh. unter den adeligen Stadtgeschlechternvon Liegnitz aufgeführt wird und welches Knauth unter dem Kamen:Stöhr zu dem meissenscheu Adel zählt. Gegen Ausgang des 17. Jahrh.und später war die Familie im Amte Weissenfeis zu Storckau undBurgwerben gesessen. Storckau hatte 1689 Johann George v. Stahrinne und zu Burgwerben' lebte noch 1705 ein kursächs. Capitain v.Stahr, welcher dieses Gut durch Vermählung mit einer v. Bothfelderhalten hatte. Später ist in Kursachsen der Stamm ausgegangen,doch hat ein Zweig in Schlesien fortgeblüht, aus welchem in neuerZeit mehrere Sprossen in der k. preuss. Armee standen. Ein .Majorv. Stahr war um 1858 Commandern' des Breslauer Landwehr-Ba-taillons und im 22. Infanterie-Begimente dienten ein Hauptmann undzwei Lieutenants v. Stahr.

Knauih, S. 5K0, Gavhe. n. S. 1104 u. 1105. Freih. v. Ledebur. II. S. 470.