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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
Entstehung
Seite
577
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v. Goder. Aus der ersten Ehe entsprossten zwei Söhne, die Grafen:Sigismund und Joseph. Graf Sigismund (I.), geb. 1732 und gest. 1809,k. bayer. Kämm., Yice-Präsident der Academie der Wissenschaften,Geh. Rath und quiesc. Regier.-Präsident zu Reuburg, war mit Ole-mentine Freiin v. SchurfF, genannt Than, vermählt und die beidenSöhne desselben waren die Grafen: Cajetan und Sigmund (II.). GrafCajetan, geb. 1770 und gefallen 1807 vor Cosel in Schlesien, k. bayer.Kämm. u. Oberstlieutenant der Artillerie, hatte sich 1794 mit AntonieFreiin v. Gugumos auf Wilkheim vermählt und den Stamm fortge-setzt. Graf Sigmund (II.), geb. 1773 und gest. 1843, k. bayer.Kämm., quiesc-irter Hofkammerrath und früher Artillerie-Officier, warvenu, seit 1803 mit Josephine Freiin v. Boslarn, gest. 1836 undpflanzte den Stamm ebenfalls fort. Derselbe war der Stifter des Fidei-commisses der Familie, welches aus den Hofmarken Weilbach, Weichs,Pelheim, Herbertskäusen und Pasenbach in Ober-Bayern besteht. GrafJoseph, s. oben, geb. 1734 und gest. 1811, k. bayer. Kämm, undGeneralmajor, welcher in der Ehe mit Crescentra v. Sezger seineLinie auch fortgesetzt hat. — Das gräfl. Ilaus wird jetzt in zwei Linien,der ersten und der zweiten, aufgeführt und zwar die Erstere in einemälteren und jüngeren Zweige. Der ältere Zweig umfasst die Racli-kommensehaft des Grafen Cajetan und der jüngere die des GrafenSiegmund (II.) Zu der zweiten Linie gehören die Rachkommen desGrafen Maximilian. Diese Rachkommen sind in dem Werke: DeutscheGrafenh. der Gegenwart, so wie bis auf die neueste Zeit in den geneal.Taschenbb. d. gräfl. Häuser zusammengestellt.

Ortmann, Geschichte des Spretischen Hauses, 1806. — v.Lang, S. 76 u, 77. — Deutsche Grafen-häuser d. Gegenwart, H. S. 495—97. — Geneal. Taschenb. d gräfl. Häuser, 1864, S. 849 u. 50, 1867und histor. Taschenb. zu Demselben, S. 940. — Supplem. zu Siebm. W.B.VII. 3. — Tyroff, I. 176.— W. B. d. Kgr. Bayern, II. 22 u. v. Wölckcrn, Abth. 2. S. 22. — v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 16:giebt auch ein vermehrtes Wappen. Feld 2 und 3 des Hauptschildes enthält das Wappen der Spretterv. Sprettenstein.

Spretten, Spretter v. Böthlen, Sperati. Altes, ursprünglichschwäbisches Adelsgeschlecht, welches nach Westpreussen kam undfrüher zu Michelau unweit Rosenberg und zu Litschcn, Mundmanns-dorf und Schadau bei Marienwerder sass.

Freih. v. Ledebur, II. S. 366.

Springer (Schild geviert: 1 u. 4 in Schwarz auf grünem Ilrei-hiigel ein goldener Hirsch mit achtendigem Geweihe und 2 und 3 inSilber ein blauer Querbalken). Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1605 für W olf Springer, kaiserl. Kriegs - Commissar zu Prag. — Einaus Oesterreich nach Schlesien gekommenes Adelsgeschlecht, auswelchem Christoph Wilhelm v. Springer um 1672 kaiserl. Hauptmannzu Breslau war.

Freih. v.Ledebur, II. S.'466 u. 67 und III. S. 346. — Siebmacher, III. 76: Die Springer, Oester-reichisch.

Springintgud, Springintgut (Schild quergetheilt: oben roth, ohneBild und unten Pelzwerk). Altes, lünneburgisches Patriciergeschlecht,wohl schon im 15. Jahrh. in der Person Thiderici III. — älterenBruders des 1455 nach unverschuldeter, harter Gefangenschaft ver-storbenen Bürgermeisters Johann Springintgut — erloschen.

Büttner, lüneburg. adel. Patricier-Geschlechter, Q. q. q. —' v. Meding, III. S. 630 u. 31.

Kneschke , Deutsch. Adels-Lex. VIII. O (