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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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Sprinzenstein, Freiherren und Grafen. Altes Stammwappen:Feld 2 des Hauptschildes: in Gold ein gekrönter, schwarzer, halberGreif, welcher in der rechten Vorderklaue drei silberne Blumen aneinem grünen Stengel emporhält u. im rothen Mittelschilde die vordereHälfte eines vorwärts gekehrten, silbernen Ochsen mit goldenen Hör-nern: Jöehel, Jochim v. Sterzing) Reichsfreiherrn- und Grafenstand.Freiherrndiplom vom 15. Rovb. 1530 für Hieronymus Ricci auseinem Geschlechte des italienischen Tirols, Herrn der HerrschaftSprinzenstein in Ober-Oesterreich, mit dem Hamen: Freih. v. Sprin-zensteiii und Grafendiplom vom 21. Juli 1646 für Maximilian Ferdi-nand Freih. v. Sprinzenstein, mit der ganzen Familie.Die oben-genannte Familie Ricci wendete sich aus Italien nach Tirol, nanntesich hier auch Ritz, Ritzen, kam um 1560 nach Ober-Oesterreich undwurde mit der Herrschaft und dem Schlosse Sprinzenstein be-lehnt. Der Stammväter des gräflichen Hauses ist Paul Ricci,dessen Sohn, Hieronymus, wie angegeben, den Freiherrnstand er-hielt. Der Sohn seines Enkels Simon Hieronymus war Graf Fer-dinand Maximilian, der den Grafenstand in die ganze Familiebrachte. Derselbe wurde 5. Febr. 1669 steierischer Landstandund 7. Sept. 1671 Hofpfalzgraf und Erbland-Münzmeister im Erz-herzogthume Oesterreich. Vach Freiherrn v. Hoheneck hatte derobengenannte Paul Ricci (auf deutsch Igel), dessen Familienwap-pen ein redendes war, nämlich in Roth drei, 2 und 1, Igel von natür-licher Farbe, zwei Söhne. Der ältere, Franz, früher Gesandter, starb,als Gelehrter geschätzt, 1558 als.Dompropst zu Trient, Hieronymusaber, s. oben, pflanzte den Stamm durch vier Söhne fort. Von diesenstai-b Johann 1598 ohne Rachkommen; die Rachkommenschaft deszweiten Sohnes, Johann Albert, erlosch schon 1639 mit seinem SohneJohann Ernst; der dritte Sohn, Sigmund, hinterliess keine männlicheErben, der vierte aber, Alexander, hatte vier Söhne. Der ältere Sohn,Johann Florian, starb ohnemännliche Räch kommen; von dem zweiten,Simon Hieronymus, stammte Graf Ferdinand Maximilian, s. oben,welcher nur zwei Töchter, eine vermählte Grf. v. Bamberg' und einevermählte Grf. v. Hoyos, hinterliess, für deren Rachkommen derselbeein grosses Majorat stiftete, durch welche Stiftung früher das HausLamberg-Sprinzenstein und später Hoyos-Sprinzenstein entstanden ist.Die Rachkommenschaft des dritten Sohnes, Rudolph, erlosch 1729 mitdem Enkel, Johann, Ehrenreich, der vierte aber, Wenzel Reinhard,setzte durch seinen Sohn, Franz Ignaz, den Stamm dauernd fort, davon vier Söhnen der Eine, Franz Ferdinand Otto Heinrich, zweiSöhne, die Grafen: Franz Joseph Heinrich Ernst, geb. 1711 u. FranzJoseph Ernst, geb. 1723, hinterliess. So weit reichen in kurzemAuszuge die Rachrichten, welche über die Familie Freih. v. Hohen-eck bis in die ersten Jahrzehnte des 18. Jahrh. gegeben hat. DerStamm blühte fort und wurde in neuer Zeit in zwei Linien, der älterenLinie auf Schlosse Sprinzenstein in Oher-.Oesterre.ich und der jüngerenLinie, in Preussisch - Schlesien aufgeführt. Die ältere Linie vertratnur noch Christoph S. GrafSprinzenstein, Freih. v. Reuhans, geb.