Druckschrift 
8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
Entstehung
Seite
575
Einzelbild herunterladen
 

— 575 —

bann Andreas S. v. B., welcher drei Söhne hatte: Johann, Jacob undHeinrich. Der mittlere dieser drei Brüder, Jacob Sprecher v. Bernegg,geb. 1756 und gestorben 1822, erhielt, wie oben angegeben, den nie-derländischen Freiherrnstand und von demselben cntspross als ältererSohn: Freih. Anton Hercules, geb. 1809, mehrmals Landammanndes Hochgerichts Maienfeld, Stadtvoigt der Stadt Maienfeld und Mit-glied des dortigen Landruthes und Landgerichts, verm. in erster Ehe1839 mit Clara Emilie, Tochter des Bodestaten Lucius Bazzigher v.Yicosoprano, gest. 1852 und in zweiter 1859 mit Julie BudolphineFreiin v. Salis-Soglio zu Haldenstein, geb. 1833. Aus der erstenEhe stammt ein Sohn, Theophil, geb. 1850 und aus der zweiten Eheebenfalls ein Sohn: Jacob Hector, geb. 1861.

Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser. 1858. S. 725 — 36, 1864. S. 802 u. 3 u. 1866.

Spreckelsen. Altes, hamburgisches Geschlecht, aus welchem inBeuthners hamburgischem Gelehrten -Lexicon mehrere Glieder derFamilie aufgezählt sind.

Zedier, 39. S. 479 u. 80. — Siebmacher , - V. 298.

Spreewitz. Ein nach der Mitte des 17. Jahrb. in der jetzigenProvinz Sachsen vorgekommenes Adelsgeschlecht, welches 1662 zuLoburg, Pilgrim, Platz und Schüptitz sass.

Freih. v. Ledebur, II. S. 466.

Spremberg. Altes, niederlausitzisches Adelsgeschlecht, auswelchem der Erste urkundlich schon 1242 auftritt. Ein Zweig derFamilie kam noch zu Ende des 16. Jahrh. auf der Arnoldsmühle un-weit Breslau vor.

v. Ludwig, Reliq. Mscpt. I. S. 284.— Schottgen, diplom Nachr. der Historiewon Sachsen, Th.12S. 214. — Zedier, 39. S. 485. — Freih. v. Ledebur, II. S. 466.

Spreng v. Felsenheimb. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1721 für Adam Spreng, Gerichtsschreiber zu Altenburg und für denVetter desselben, Johann Christoph Spreng, mit: v. Felsenheimb.

Megerle v. Muhlfeld, S. 455.

Spreng v. St. Anna, Ritter u. Edle. Reichsritterstand. Diplomvon 1763 für Sebastian v. Spreng, k. k. General-Auditor, mit Edlerv. St. Anna.

.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 209.

Spreng v. Sprengheim. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1732 für Georg Spreng, Richter der Herrschaft St. Petersberg inTirol, mit: v. Sprengheini.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 455.

Sprengel (in Roth ein schrägrechter, goldener, mit drei rothenRosen belegter Balken). Altes, meklenburgisches Adelsgeschlecht,aus welchem Bernhard Sprengel, Ritter, schon 1273 vorkommt. DasGeschlecht sass 1506 zu Gresse, 1682 zu Leisten, 1692 zu Badelcow,1720 zu Eiendorff, 1748 zu Backendorf und noch 1772 zu Badekow,Eiendorff und Steder: Wie v. Meding angiebt, lebte, nach dem 1786