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Landes-Aeltester der Fürst'enthümer Schweidnitz u. Jauer vor. Letz-terer war, wenn nicht der Letzte, doch einer der Letzten des Stammes.
Lucae Schlesische Denkwürdigkeiten, S. 3851. — Sinapius, J. S. 928 u. II. S. 1024. — Gauhe,
I. S. 2378 und 79. — Zedier, 39. S. 10 u. 11. — N. Pr. A.-L. IV. S. 228. — Freih. v. Ledebur,
II. S. 404 u. 65. — Siebmacher, I. 68: Die Spiler, Schlesisch.
Spiller, Spiller v. Mitterberg (Schild geviert: 1 u. 4 in Gold einaulgorichteter, schwarzer Bär und 2 und 3 A r on Roth und Silber gc-schacht). Altes, ursprünglich österreichisches, später fränkischesund zuletzt thüringisches Geschlecht, welches unter die Landständedes Ritterstandes Oesterreichs ob der Ens gehörte, nachher aber zuden herzogl. Sachs.-Gothaischen und Sächs.-Hildburgh. Landständenwegen der Rittergüter Oberstadt, Staudach u. s. w. zählte. — Marcusv. Spiller kaufte von dem alten Adelsgeschleclite v. Peysen 1565Mitterberg, ein unweit Schwanenstädt im Hausviertel in Oberöster-reich gelegenes Schloss mit Rittergut und mit Steegen und nachdiesem Besitz nannten sich die Rachkommen: Spiller v. Mitterbergund Steegen bis nach dem Ableben des, der Religionsbedrückungenwegen ausgewanderten letzten Besitzers von Mitterberg, des GeorgLudwig S. v. M. und St. Später schrieb die Familie sich nur Spillerv. "Mitterberg. Als v. Hellbach schrieb (1826), lebte der Letzte desGeschlechts noch zu Stadt-Ilm im Fürstenthume Schwarzburg-Rudol-stadt.
Sinapius, I. S. 922 u. 23, — Freih. v. Hoheneck, II, S. 231 u. 32 und III. S. 696. — v. Hell-bach , II. S. 501 u. 2. — Freih. v. Ledebur, II. S. 665. — Siebmacher, I. 55: Die Spiller, Oester-reichisch. — Tyroff, I. 88: Hn. Spiller v. Mitterberg und Stegen.
Spillmann. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplom von 1773 fürPhilipp Spillmann, Oberstwachtmeister im k. k. Infant.-Regim. Ester-häzy v. Galantha.
Megerle v. Muhlfeld, Erg.- Bd. S. 555.
Spillner, auch Freiherren (in Gold ein vorwärtssehender, in derRechten einen Pfeil haltender, junger Mann mit blondem, lockigenHaare und blauer, golden eingefasster Kleidung, über die ein rotherSchurz herabhängt). Reichsadels- und Freiherrnstand. Adelsdiplomvom 5. April 1784 für Johann Georg Spillner, Vorsitzenden Rath im1. Departement des kursächs. Finanzcollegiuin, in Kur-Sachsen amt-lich bekannt gemacht 18. Sept. 1790, an welchem Tage im kursächs.Reichsvicariate auch die Erhebung in den Reichs-Pannerstand er-folgte. Der Erhobene wurde später (1800) als Herr auf Pretschen-dorf, Loga u. s. w. Geh. Finanzrath und Director des andern Depar-tements des geh. Finanz-Collegii, wie auch erster Commissar derKammer-Credit-Cassen-Commission aufgeführt. Räch Allem hat diefreiherrliche Linie nicht lange geblüht.
Handschrift. Notiz. — Freih. v. Ledebur, II. S. 465. — Tyroff, I. 255. — W. B. der Süclis.Staaten, V. 25. — Kneschke, III. S. 405 u. 6.
Spindler, Freiherren und Grafen ( Stammwappen: Schild vonSilber und Roth sechsmal quer getlieilt, mit einer dasselbe ganzdurchschneidenden, eingebogenen, schwarzen Spitze, in welcher aufgrünem Boden ein gekrönter, goldener Greif steht. Oben zu jederSeite der Spitze ist das Feld mit einer aufgerichteten braunen Spitze