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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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Spiess v. Spiess egg. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1704für Franz Joseph Spiess, mit v. Spiessegg 1 .

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 455.

Spiessen (in Silber ein rother, von einer schwarzen Habichtkralleumschlungener Querbalken). Ein ursprünglich mährisches, späterwestphälisches Adelsgeschlecht. Joseph Anton v. Spiessen war im30jährigen Kriege Oberst in kaiserlichen Diensten u. blieb vor Meppen.Aus seiner Ehe mit Catharina v. Rödinghausen zu Rödinghausen,einer Tochter des damaligen hessischen Kriegsministers v. Röding-hausen, stammten, neben einer Tochter, zwei Söhne. Yon diesen standJobst Christopher erst in kurbrandcnburgischen, später in lturcölni-schen Diensten, in welchen er als Oberstlieutenant starb. Sein Bruderwar mit einer Marquisin Petronella de Verme vermählt und begabsich nach Italien. Jobst Christopher v. S. besass in Westphalen dasRittergut Ebbinghausen und hatte aus der Ehe mit Anna Dorotheav. Schade zu Salmei einen Sohn: "Wilhelm Johann v. S., welcher alsEürstl. Münsterscher Major 1750 zu Vechta starb. Aus seiner Ehemit Maria Charlotte v. Spittael zu Krechting entspross Ludwig Aug.v. S., welcher früher Hauptmann in Münsterschen Diensten war und1830 im 85. Lebensjahre starb. Sein mit Maria Florentine Freiin v.Tussigni erzeugteiySohn, Levin v. S., war 1836 Assessor bei dem k.preuss. Justiz-Amte zu Balve und 1845 zu Dülmen.

N. Pr. A.-L. IV. S. 227. — Freih. v. Ledebur, II. S. 464.

- Spilcker (Schild geviert: 1 u. 4 in Silber ein gegen einen Tan-nenbaum aufgerichteter schwarzer Ziegenbock und 2 u. 3 in Blau eingoldener Sparren). Reichsadelsstand. Diplom von 1712 für JohannHeinrich Spilcker, Kurbraunschw. Justizrath und für Moritz EberhardSpilcker, Amtsvoigt. Die erfolgte Erhebung in den Adelsstand wurde21. Oct. 1739 in Hannover amtlich bekannt gemacht. — Der Stammblühte fort und von den Nachkommen wurde namentlich BurchardChristian v. S., Eürstl.-Waldeckscher Regierungs-Präsident, durchwerthvolle historische Schriften bekannt. Die Familie war um 1777im Bremenschen zu Oese und Poggenmiihle begütert.

v. Kolbe, Geschichte des Herzogth. Bremen und Verden, I. S. 299. — Freih. v. d. Knesebeck,S 267. — Hannov. W. B. D. 11 u. S. 13. — Kneschke, II. S. 409. — v. Hefner , Hannov. Adel.Tab. 31.

Spiller, Spiller, genannt Hauscliild (in Roth eine silberne Lilieund unter derselben einen kleine, silberne Rose). Altes, schlesischesAdelsgeschlecht, welches früher Hauschild hiess, später aber sichnach clem bereits 1379 vorgekommenen Stammsitze Spiller im Für-stenthume Jauer nannte. Der Stamm zerfiel in die Linien Matzdorfu. Selmsdorf, auch waren Johnsdorf, Langen-Oels, Steinbach, Stöckigtund Lauterseifen im Jauersclien und in der Lausitz alte Besitzungender Familie, welche noch 1728 zu Ober - u. Lieder-Berbisdorf, Krip»pitz und Ultscho sass. — Mehrere Ritter aus diesem Geschlechtelebten schon im 14. Jahrhunderte am Hofe der Fürsten zu Liegnitz;Christoph v. Spiller war 1549 fürstl. Stallmeister zu Liegnitz, undJoachim Heinrich v. S. kam noch nach Anfange des 18. Jahrh, als