II. S. 142. — Freih. v. Ledebur, II. S. 404. — Robens , Element. Werkch. II. Tab. 72 u. S. 229. —Tyroff, II. 23: Hm. v. Spiring. — W. B. d. Kgr. Bayern, IV, 15 u. v. Wülckern, Abth. 4. S. 33—35.
Spies, Spies v. Bülleslieim lind Spies v. Maubach, Freiherren
(in Schwarz ein links gekehrter, gekrönter, doppelt geschweifter,goldener Löwe, begleitet von fünf, oben zwei und unten drei, 2 und1, goldenen Pilgermusclieln). Altes, rheinländisches, besonders inder Pfalz begütertes Adelsgeschleeht, welches auch nach Schwabenkam, wo es aber schon 1549 erlosch und aus welchem Johann FranzS. v. B. vom K. Carl V., 1520 bei seiner Krönung, zum Bitter des h.B. B. geschlagen wurde. — Aon Bucelinus wird zuerst WilhelmSpiess genannt, welcher 15. Abt des um 1090 gestifteten KlostersFegeberg war; Heinrich S. galt nach Spangenberg, P, II., im 16.Jahrb. als Gelehrter vom Adel; Bartholomäus S. starb 1584 als Abtzu Pfeffers und eine Baronesse 1694 als ;Aebtissin des freiadeligenStifts Gerresheim; Johann Adolph und Caspar StephanS., genanntBülleslieim waren nach Anfange des 18. Jahrh. Domherren zu Speyerund Ersterer wurde 1738 zugleich Propst zu St. Guidon, nachdem1718 ein v. S. als Deputirter der Stände der Unter-Pfalz bei der Hul-digung des Kurfürsten zu Pfalz in Heidelberg sich befunden hatte. —Der Stamm blühte dauernd fort und Ludwig Freih. v. Spies-Bülles-heim und Franz Hugo Edmund Freih. v. Spies-Maubach wurden indie Freiherrenclasse der Adelsmatrikel der preussischen Bheinprovinzeingetragen, Ersterer laut Eingabe d. d. Bittersitz Hall im Beg.-Bez.Aachen, 22. Juni 1829 unter Kr. 17 und Letzterer laut Eingabe d. d.Haus Maubach, ebenfalls im Beg.-Bez. Aachen, 21. Juni 1829, unterNr. 76.— Von Bauer wurden 1857 aufgeführt: Ludwig Freih. v. Spies-Büllesheim, Bitter-IIauptmann und Kammerherr, auf Haus Hall beiBathheim im Kr. Heinsberg, Bott im Kr. Siegburg und Ivlaeburg imKr. Bheinbach und Freih. v. Spies zu Bonn, Herr auf Maubach imKr. Düren.
Bucelini German. Sacr. P. II, — Gaulie , 1. S. 2377 u. 78. — Zedier, 38, S. 1641. — Vetter,Bergische Ritterschaft, Tab. 81. — Robens, Adel des Herz. Niederrhein, II. S. 365—69. — Fahne, I.S. 407. — N. Pr. A.-L. IV. S. 227. — Freih. v. Ledebur, II. S. 464. — Siebmacher, 1. 131: DieSpies, RheinlKndisch. — Robens, Elementar .Werkchen, I. Tab. 71. — Tyroff , II. 23: Hn. Spies v.Bullesheim. — W. B. d. preuss. Rheinprovinz, I. Tab. 117, Nr. 253 und S. 108.
Spies, Spiess (in Both eine schrägrechts gestellte Lanzenspitze).Ein ursprünglich schwäbisches Adelsgeschlecht, welches in neuerZeit nach Ostpreussen kam. Dasselbe sass 1820 zu Pittenen undBosenau im Kr. Mollrungen und zu Scharnigk im Kr. Heilsberg undnach Bauer war 1857 Frau v. Spies Herrin auf Bosenau und Schlo-dehnen im Kr. Mohrungen.
Freih. v. Ledebur , II. S. 464.
Spies (in Both vier silberne Querbalken und die rothen Streifenmit goldenen Sternen, zu 1 u. 2 wechselnd, belegt). Im Kgr. Bayernbestätigter Adelsstand. Bestätigungsdiplom mit Transmissionsrechtevom 1. Febr. 1814 für Johann Ernst Ferdinand v. Spies (geb. 1772),k. bayer. Appellationsgerichts-Bath in Ansbach. Derselbe stammteaus einem Geschlechte der Stadt Magdeburg, welches später auch insBraunschweigische kam.
N. Fr. A.-L. IV. S. 227. — Freih. v. Ledebur, II. S. 1C4. — Suppl. zu Siehm. W. B. XI. 1(1. —W. B. d. Kgr. Bayern, VIII. 84.