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liess, welche zwei Linien des Geschlechts, eine ältere und eine jün-gere gründeten. Beide blühten fort und sind an Gliedern reich.
Megerle v, Mühlfeld, S. 69 u. 70. — Geneal. Taschenb. (1er freih. Häuser, 184.8, S. 339 u. 40,1855, S. 569 u. 70, 1864, S. 799 u. 80 u. 1866. — W. B. d. österr. Monarchie, XII. 99. — Hyrtl, I.S. 55 u. 56. — Kneschke, I. S. 403 u. 4.
Spiel. Altes Adelsgeschlecht der Mark Brandenburg, welchesbereits 1540 zu Bahlen und Steglitz unweit Teltow, 1578 zu Marckee,1617 zu Dalgow, beide Güter im Ost-Ilavellande sass und zu Dahlennoch 1655 begütert war. — Peter v. Spiel, Herr auf Steglitz, starb1630. Derselbe war mit einer v. Döbritz vermählt und die Tochteraus dieser Ehe wurde die Gemahlin des Georg v. Lippa auf Blanken-felde. Der Stamm ist später, einer anderen Angabe entgegen, 24.Sept. 1703 mit Christoph Erdmann v. Spiel erloschen.
Küster, Bibl. histor. Brandenb. II. S. 534. — N. Pr. A.-L. IV, S. 227. — Freih. v. Ledebur, II.S. 463 u. 64.
Spielberg, Spielbergen, Spilbergen, Spillberg, auch Freiherren.
Altes, steiermärkisches und ober-österr. Bittergeschlecht, welches inSteiermark im 12. und 13. Jahrh. die gleichnamige Veste bewohnte.In Oberösterreich sass dasselbe auf dem nach alter Art befestigtenSchlosse Spillberg auf einer Insel in der Donau unweit Ens und Maut-liaufen, welches Eberhard S. in der zweiten Hälfte des 13. Jahrh. anK. Rudolph I. verkaufte. Bald darauf scliloss Eberhard den Stamm.
Gaulie, II. S. 1093: nach Freih. v. Hoheneck. — Zedier, 38. S. 1622. — Schmutz, IV. S. 36.
Spielfelder. Altes, steiermärkisches Bittergeschlecht, welches zuSpielfeld und Ehrenhausen sass.
Schmutz, IV. S. 37.
Spielmann, Freiherren. Beichsfreiherrnstand. Diplom von 1791für Anton v. Spielmann, k. k. Geh. Hof- und Staats-Referendar undSchatzmeister des Theresien-Ordens.
Megerle v. Mühlfcid, S. 87.
Spiering, Spiring, Spirding, Freiherren (Schild quergetheilt:oben in Schwarz ein goldenes Rad mit sechs Speichen: Stammwappenund unten in Silber drei, 2 und 1, goldene Schleussen mit schwarzenFallthüren: Dickbür. Einige nehmen unten drei rothe Bienenkörbean). Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 23. März 1623 für Franzv. Spiering, pfälzischen Gouverneur zu Düsseldorf. Derselbe, späterPfalz-Heuburg. Geh. Rath, Ober-Kammerherr, Jülichischer Landmar-schall und Amtmann zu Waffenberg, stammte aus einem alten, nieder-ländischen Geschlechte, welches mit den, von den Grafen von Clevestammenden Herren v. Ileusden (Hüsten) gleichen Ursprunges ge-wesen sein soll. Walther Herr v. Heusden, gest. 1216, nannte sichzuerst v. Spiering. Die Familie bekleidete 1650 die Erbmärschail-würde von Cleve. Später kam dieselbe in die Rheinlande und inneuerer Zeit nach Bayern, wo ein Ui'-Ur-Enkel des Freih. Franz:Carl Theodor Georg Freih. v. Spiering, geh. 1782, Herr auf Fronberg,k. bayer. Kämmerer, in die Freiherrnclassc der Adelsmatrikel desKönigreichs eingetragen wurde.
Gauhe. I. S. 2381. — v. Lang, S. 241. — Robens, Niederrheinischer Adel, II. S. 264. — Fahne,