Druckschrift 
8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
Entstehung
Seite
556
Einzelbild herunterladen
 

— 556 —

Lexicon over adcT. Familier i Danmark. II. T. 185 unrl Tab. 28. Nr. 180. — Frei?/, v. Ledebur, II-S. 1(12. — Siebmacher, V. 155. — Leichenpredigt auf Claus v. Peccatel, Lübeck; 1(510. — v. lledin-j,I. S. 5<'5 und ('(». — Svoriges "W. 13., Gretwar, Tab. 5. Nr. 28. — Meklenb. W. 8. Tab. 47. Nr. Ii'/und S. 4 und 84.

Sperling (Schild geviert: 1 und 4 in Roth ein silbernes, schräg-gelegtes Fangeisen [einem W iderhaken ähnlich] und 2 u. 6 in Silberein aufwachsender rechtssehcnder, schwarzer Hirsch und unter dem-selben drei schwarze Querbalken). Reichsadelsstand. Diplom vom3. März 1767 für Johann Ernst Sperling, kursäehs. Ober-Forstmeisterund für den Adoptivsohn desselben: Heinrich Julius Gnappert. DerStamm blühte fort: Wilhelm Eduard Bernhard Waldemar v. Sperling,Kreis-Feuer-Societäts-Director, war 1857 im Kr. Queriurt Herr aufBalgstedt, Rödel und Toppendorf (Erblehn-Familien-Fideicommissund Majorat),

Handschriftl. Notiz.

Sperneck. Altes, theinläudisehes Adelsgeschlecht, welchesmehrfach im 15. Jahrh. genannt wird.

Pastorii Fianconia vediviva, S. 45)0. — Doederlcin, Nachrichten von dem Hause der Marschallev. Calatin, S. 105. — Zedier. 38. S. 1214: auch nach v Falkenstein, Annal. Nordgav.

Sperrenwalde, Sparrenwalde. Altes Adelsgeschlecht der Ucker-mark, welches schon 1268 und noch 1644 zu Gross- und Klein-Sper-renwalde unweit Brenzlow sass und dann auch Boitzenburg, Kröch-lenburg, Röddelin und Schönermark an sich brachte. Dasselbe er-losch in der Mitte des 17. Jahrhunderts.

Freih. v. Iuedebur, TT. S. 462.

Sperwerseek , Sperberseck (Schild mit einem Schach von Silberund Schwarz, der in vier Reihen sechzehn Plätze hat, ganz belegt(nach einem Stammbuche) oder ein Schach von Schwarz und Silbervon dreissig Plätzen in sechs Reihen). Altes, schwäbisches Adelsge-schlecht aus dem gleichnamigen Stammsitze, welches auch die GüterOber-Enfingen, Benningen, Brücken, Guttenberg, Stainrainach,Schneitheini u. s. w. an sich gebracht hatte. Ein v. Sperberseck warnach Bucelinus 1162 Fähndrich der Herzöge in Schwaben; und Hansv. S. wurde nach Spangenberg um 1370 unter die Kriegshelden ge-zählt. Der Stalnm blühte weiter fort: Philipp Heinrich v.Sperwerseekzeichnete sich 1628 in ein Stammbuch ein und Johann Albert v. S.lebte noch 1670.

liucelini Stemmst. IIT. S. 404. — Gnuhe, 1. S. 2073: auch nach Burgermeister vom Schwab.Reichsadel. — Zedier, 38. S. 1500. — Siebmacher. 1.111: v. Sperbcrsegk, Schwäbisch. — v.Meding,III. S. 028.

Spesshardt , Speshard, Spessart, Speclisliart, ehedem Spekser,auch Freiherren (in Roth das schrägrechtsliegende, schräglinks aberetwas ausgebogen abgeschnittene Kopfstück eines grossen, silbernenFisches, mit spitzigem Kopfe). Altes, früher reichsunmittelbares,fränkisches Adelsgeschlecht, welches auch zu dem Fuldaischen Lehns-hofe gehörte und bei dem deutschen Orden aufgeschworen hatte.Zuerst wird Balthasar v. Speshard, ein wohlversuchter, über hundertJahre alt gewordener Kriegsmann aufgeführt, von welchem W ilh. Se-bastianv.S. auf Asciihausen stammte, uml571Fürstl.-Hennebergischer