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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
Entstehung
Seite
555
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Civil- und Militärdiensten, in welclien sie zum Theil nocli um Endedes 18. Jahrb. standen. Nur ein Sohn des zu Weyden lebenden Chri-stian v. Sperl: Georg Leonhard v. S., trat in kursächsische Diensteund wurde später Hauptmann und Stabsofficier, so wie begütert undsetzte den Stamm fort. Derselbe hatte 1790 im kursächsischen Reich s-vicariate als Lieutenant im Infantorie-Regimente v. Wolffersdorf ein Be-stätigungsdiplom des seiner Familie zustehenden D eichsadels erhalten.Söhne desselben standen in der kur- und k. säclis. Armee. ChristianGottloh Wilhelm v. Sperl trat als Oberstlieutenant im ersten Linien-Jnfanteric-Deg'imente 1832 aus dem ac.tiven Dienste und lebte dannin Dresden. Die hier in Rede stehende alte, pfälzische Familie v.Sperl ist übrigens mit einer neueren gleichnamigen, bayerischenAdelsfamilie, s. den nachstehenden Artikel, nicht zu verwechseln.

Tyroff, I. 149 u. SiebenJeees, I. 8. 100 u. 101. — W. B. d. siichs. Staaten, V. 90. — KnescJtkc,IV. S. 390 u. 91.

Sperl, Sperl v. Trevesen, Sperl auf Altenbach (in Silber auf derMitte eines grünen Dreiberges ein oben.mit einem Querstücke ver-sehener, silberner Ast, auf welchem ein nach der rechten Seite ge-kehrter, schwarzer Habe sitzt). Adelsstand des Kgr. Bayern. Diplomvom 9. Mai 1821 für Franz Bernhard Sperl, Besitzer des BittergutesTrevesen (Treffesen) in der oberen Pfalz. I las Wappen scheint demder älteren Familie v. Sperl nachgebildet zu sein und Hesse wohleinen ursprünglichen Zusammenhang beider Familien vermuthen.

W. B." d. Kgr. Bayern, VIII. 83: v. Sperl auf Altenbach. — v. Hefner . bayer. Adel, Tab. 142 u.S. 116: Sperl v. Trevesen. — KnescJike , IV. S. 391 u. 92.

Sperling, auch Grafen (Stammwappen: in Blau drei, 2 und 1,stehende Sperlinge, natürlicher Farbe). Schwedischer und Deichs-grafenstand. Schwedisches Grafendiplom vom Könige Carl XL inder zweiten Hälfte des 17. Jahrb. für Georg (Jürgen) v. Sperling,k. schwedischen General und Beichsrath und Reichsgrafendiplom vom2. Aug. 1701 für Denselben und für seine Brüder: Johann Christophund Johann Rudolph v. Sperling. — Altes, meklenb. Adelsgeschlecht,welches schon die Union der meklenb. Ritterschaft vor 1523 unter-schrieb und zu Clastorff im Amte Schwan, Oberhoff im A. Grevis-mühlen, Rubow im A. Diitzow, Rüting im A. Gadebusch, Schlagstorffim A.. Meklenburg, Weisin im A. Lübs und Westin im A. Crivitz ge-sessen war. — Hans und Vollrath die Sperlinge befanden sich 1530in dem Gefolge des Herzogs Heinrich zu Meklenburg auf dem Reichs-tage zu Augsburg. Mit Georg Sperling dem Aelteren, k. schwed.Generalmajor, welcher 1G45 Commandant zu Halmstadt in Siider-gothland war, kam die Familie nach Schweden. Sein gleichnamigerSohn stand bei dem Könige Carl XI. in hoher Gnade und wurde, wic(angegeben, in den schwedischen Grafen- und später in den Reichs-grafenstand erhoben. Der Stamm wurde fortgesetzt und kam auchmit einem Sprossen desselben, welcher Rittmeister in der k. dänisch.Leibgarde war und sich 1733 mit einer Grf. Fries vermählte, nachDänemark. — Die Familie ist mit dem sächsischen Geschlechte v.Sperling, s. den nachstehenden Artikel, nicht zu verwechseln.

v. Pritzbner, Nr. 136, — Gaulte , T. S. 2373 und 74 und II, S, 1096. — v. Hehr, S. 1664. —