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Rath ii. Amtmann- zu Masfeld, von dem zwei Söhne, Balthasar Eabanund Wilhelm Sebastian entsprossten. Balthasar Raban war Herr aufAschhausen, starb 11i 12 und hinterliess die beiden Söhne: AdamWilhelm und George Sebastian, von Wilhelm Sebastian aber, Herrnauf Unsclileben und Eschenberg, kursächs.. Kriegsrath in der Graf-schaft Henneberg, stammte Christoph Caspar auf Unsclileben, welcherzu Anfange des 18. Jahrb. Eiirstl. Hessen-Casselscher Oberstiieutenaritwar und den freiherrlichen Titel führte, Um diese Zeit war auch einv. S. bei dem Herzoge Wilhelm zu Zelle Oberschenk u. Hofmarschallund Vater zweier Söhne, von denen der Eine hurhannov. Kammerherrwar und um 1720 kommt ein v. S. als Oberst-Stallmeister am herz.Hofe zu Meiningen vor. Her Stamm blühte fort und in neuester Zeitwurde Hugo Ereih v. S. herz. Sachs. -Meining. Hofmarschall undBernhard Ereih. v. S. k. k. Rittmeister.
Schannat, S. 152: Helelmung il<;s Matthias v. Spechsait v.J. 1447. — Estor, Almenprobe, S. 515und Tab. 5. — Siebmacher, III. 128: Spechsard zu Unslebcn, Fränkisch. — v. Meiling, III. S. (529.— W. 11. d. Sachs. Staaten, V. 24.
Speth, Spedt, Spedt v. PriHingen, Speth v. Zwiefalten (Zwy-falten), auch Freiherren (in Roth drei silberne Schlüssel nach alterArt, schräglinlcs über einander mit den Kämmen oder Barten ober-wärts nach der linken Seite, mit den runden Ringen aber unterwärtsgekehrt). Eins der ältesten und angesehensten RittergesehlechterOber-Schwabens. Der ursprüngliche Käme desselben soll Kayl undder Ort Zwiefalten der frühere Stammsitz gewesen sein, doch kommtder jetzige Käme schon sehr zeitig vor. In alter Zeit bekleideten diev. Speth das Erbtruchsessen-Amt im Herzogthum Württemberg undbesassen zahlreiche Herrschaften,. Städte und Schlösser in den dreiRittercantonen Heckar-Schwarzwald, Donau und Kocher, doch durchmehrfache Theilungen, Eehden und Verkäufe kamen dieselben meistin fremde Hände. Die erste bekannte Theilung veranlassten Ulrichs(gest. 1269) zwei Söhne: .Heinrich und Johann Reinhard, von denenErsterer die Hauptlinie zu Untcr-Marchthal, welche auch nach demStammsitze Zwiefalten benannt wurde, Letzterer die Hauptlinie zuSchülzburg stiftete. Aus beiden Hauptlinien gingen zahlreiche Neben-linien hervor, welche von den Gütern Gamerdingen, Hedingen, Ehe-stetten, Höpfigheim, Püummern und Granheim den Kamen führten,nun aber sämmtlieh ausgestorben sind. Die beiden Hauptlinien stehenschon seit langer Zeit in keinerlei Verband mit einander und durchein königl. Rescript von 1810 wurde selbst aller Lehensnexus undEideicommissar- Verband hinsichtlich der Güter der Unter-MarchthalerLinie aufgehoben. — Die Vorfahren glänzten sowohl in kirchlichenals weltlichen Aemtern und Würden und Mehrere zeichneten sich aufder kriegerischen Laufbahn aus. Die Berühmtesten derselben hatCast angeführt, — Der Linie zu Unter-Marchthal stehen, und zwarsämmtlieh im Donaukreise, die Rittergüter Unter-Marchthal im Ober-Amte Ehingen, Ehestetten im O.-A. Münsingen und Zwiefaltendorfim O.-A. Riedlingen zu. Letzteres Gut ist der Eamiliensitz. Herrauf Ehestetten und Zwiefaltendorf war in neuer Zeit: Freiherr