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Spensberger v. Wiorogorsky. Reichsadelsstand. Diplom von179U für Adam Spensberger, Beamten der G alizischen Taback- undSiegelgefällen-Direction und für acht Brüder desselben: Kicolaus,Johann, Paul, Anton, Ludwig, Stanislaus, Jacob und Franz Spens-berger, mit: v. Wiorogorsky.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 454.
Sperer, Sperer v. Jolinsdorf (in Schwarz ein von Both u. Silbersechsmal gescliächter Querbalken. Ueber dem Balken eine goldeneKrone und unter demselben sechs, 3, 2 u. 1, Feuerflammen). Böhmi-scher Adelsstand. Diplom von 1707 für Christian Scherer auf Jühns-dorf!'im Liegnitzischen, mit dem Prädicate: v. Johnsdorfl'(Johnsdort').— Ein früher zu dem in Schlesien begüterten Adel gehörendes Ge-schlecht, aus welchem Sinapius zuerst drei Brüder anführt, welcheum 1017 lebten. Der Aelteste derselben, der wohl den Adelin dieFamilie brachte, Jeremias v. Sperer, war herz. Liegnitzischer Regier. -und Oonsistorial-Rath, so wie Deputatus Ordinarius ad Conventus pu-blicos der Fürsten und Stände in Breslau und starb 1629 mit Hinter-lassung eines Sohnes, Christian v. Sperer, Herrn auf Pahlowitz undJolmsdorff, gest. 1072 als Fiirstl. Land-Hof-Richter des Goldbergi-schen Weichbildes. Von Letzterem stammte ein gleichnamiger, ge-lehrter Sohn, welcher 1723 starb, nachdem er mit seiner Gemahlin,einer v. Raussendorff, drei Söhne gezeugt hatte, die damals nochlebten.
Sinapius, 1. S. Hill und 11. S. 1023. — Gaulut, II. S. 1095 und 96. Metjerle v. Mühlfeld,Erg .-Bd. S. 455. — Freih. v. Ledebur, II. S. 463.
Spergs, Spergs auf Palenz und Reissdorf, Ritter. Erbl.-österr.Ritterstand. Diplom von 1757 für Joseph v. Spergs, k. k. GeheimenHausarchivs-Adjuncten, wegen des Grenz-Congresses mit der RepublikVenedig, mit dem Prädicate: auf Palenfc und Reissdorf. Der Vaterdesselben, Anton Diony's Spergser, Ober-österr. IJegierungs-Secretair,hatte mit dem Prädicate: v. Spergs 1732 den erbländischen Adels-stand erhalten.
Megerle v. Mühlfeld, S. 146 und Erg.-Bd. S. 455.
Sperl, Sperl v. Dofern (in ovalrunden, blauen Schilde auf grünemDreihügel ein goldener, gedoppelter Stock, mit einem auch goldenenZwergholz belegt, auf welchem ein mit dem Gesichte rechtsgekehrter,aufrechtstehender Falko oder Sperber in seiner natürlichen Farbe zusehen ist). — Altes, nach einer alten Urkunde eigentlich Sperl v.Döfern genanntes, böhmisches Adelsgeschlecht, welches .früher dasköniglich böhmische Lehengut Dofern besass, aber wegen grosser An-hänglichkeit an die übrig gebliebenen hussitischen Glaubensgenossengegen Mitte des 16. Jahrb. mit mehreren Familien aus Böhmen ver-trieben wurde. Ein Sprosse des Stammes, Hans der Aeltere, ver-mählt mit einer v. Malewitz, nahm mit seiner Familie die Zuflucht zudem Hause Pfalz-Heuburg und lebte in stiller Ruhe in dem MarkteVohensträuss, wo er auch 1554 starb. Die Kachkommen widmetensich meist den kurpfälzischen, Pfalz -Heuburg- und Sulzbachischen