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Speil v. Ostheini, Kille und Ritter. Erbl.-österr. Ritterstand.Diplom von 1793 für Johann Albert Speil, Secretair der MährischenStaatsgüter-Administration, mit: Edler v. Ostheim.
Megerle v. Mühlfeld, S. 207.
Spenatzer v. Siegstock. Ein in der zweiten Hälfte des 17. undin der ersten des 18. Jahrli. in Schlesien blühendes Adelsgeschlecht.Caspar Alexander S. v. S., aus Canlli gebürtig, kommt 1G81 als lc.Ober - Kammer - Fiscal in Schlesien und ein jüngerer v. Siegstock1704 als Kammer-Fiscal vor.
Freih. v. Ledebur, II. S. 461.
Spengler, auch Ritter (Stammwappen: Schild quergetheilt: obenin Gold ein ausgebreiteter, schwarzer Adler und unten in Roth aufeinem goldenen Berge eine silberne Kanne [die Siebmachersche De-claration sagt, „die Kandel weiss" und "Wappen nach dem Ritterdi-plome* Schild gevicrt, mit Mittelschilde: 1 u. 4 in Gold ein schwarzerAdler und 2 u. 3 in Roth ein Gaste]! mit drei Zinnen und im Mittel-schilde das Wappen mit der Kanne auf dem Dreihügel, doch von viergoldenen Sternen begleitet. Mit diesen vier Sternen führte auch diein das Brandenburgische gekommene Linie das Wappen). ' Reichs-adels- und Ritterstand. Adelsdiplom vom 20. Febr. 1540 für ITansSpengler, Ulmer Patricier; Ritterdiplom für Jacob v. S. vom 2. Dec.1686 und Bestätigungsdiplom des der Familie zustehenden Reichs-adels von 1706 für Georg Matthaeus Spengler aus Tirol. — Adamv. S. starb als Inspector zu Treuenbrietzcn 1665 und der obenge-nannte Jacob Ritter v. S., welcher sich 1688 in Schlesien niederge-lassen hatte, starb 27. Dec. 1719 zu Breslau.
Sinapius, II. S. 1022. — Zedier, 38, S. 1-194. — Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 454. —Freih. v. Ijedcbur, II. S. 462. Siebmacher, I. 218: Die Spengler, Ulmisches ehrbares Geschlechtund V. 145: Brandenburgisch.
Spengler v. Loewenfeld,' Ritter. Erbl.-österr. Ritterstand. Diplomvon 1734 für Franz Joachim Spengler, Vorder-österr. Kammerrath,mit: v. Loewenfeld.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 209.
Spens v. Boden, Booden, Freiherren (in Blau ein goldener, ge-krünter, doppelt geschweifter Löwe und über denselben und überden ganzen Schild ein schrägrechts gezogener, mit drei brennendenGranaten belegter, rother Balken). Erbl.-österr. Freiherrnstand.Diplom vom 22. Aug. 1781 für Carl Spens v. Boden, Lapdsassen imFürstenthume Teschen. —• Altes, ursprünglich aus Schottland stam-mendes, ritterliches. Geschlecht, welches in der zweiten Hälfte des16. Jahrhunderts in Folge der Religions-Unruhen in Schlesien ein-wanderte und seinen älteren Geschlechtsadel durch glaubwürdigeZeugnisse nachwies. Albert S. v. B., verm. mit Catharina v. Wipplarund Uschiz, erlangte zuerst das böhmische Incolat und der Empfängerdes Freiherrndiploms war ein Urenkel desselben. Ueber die Kach-kommenschaft sind die geneal. Taschenbb. der freiherrl. Häuser nach-zusehen.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 103. — Freih. v. Ledebur, II. S. 462. — Geneal. Taschenb.d. freih. Hänser, 1853, S. 438 und 39, 1863, 921 und 22 und 1865.