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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
Entstehung
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erhielt, wurde aber durch die wiener Congressacte unter Oberhoheit derKrone Preussen gesetzt. Den Zweig Salm-Kyrburg stiftete HeinrichGabriel, und der Sohn desselben, Philipp Joseph, erlangte durch Ver-mählung die Güter der Prinzen von Hornes in den Niederlanden. Fürden Verlust der unmittelbaren transrhenanischeu Güter ertheilte derReichsdeputationsrecess 1803 dem Hause, wie angegeben, ein Drittelder Aemter Bocholt und Ahaus im Münsterschen , welches später anSalm-Salm abgetreten wurde. Das Haus Salm-Kyrburg besass späternoch das Fürstenthum Hornes und die Herrschaften Leutze, Pech undBortel, die, mit der, von Salm-Salm stipulirten Rente, beträchtlicheEinkünfte ergaben. Auch diese Linie war zu einem Souverain desRheinbundes erhoben worden. Der Grumbachsche Zweig des HausesOber-Salm schied sich wieder in zwei Aeste: Rheingrafen und Grum-bach, wovon der erstere 1793 erlosch, der letztere aber fortblühteund für Verlust der transrhenanischen Besitzungen durch die Graf-schaft Hostmar im vormaligen Münsterlande entschädigt wurde. DieseLinie führte bis 1816, wo dieselbe unter dem Namen: Salm-Horstmarin den preussischen Fürstenstand erhoben wurde, den Titel: Wild-und Rheingrafen fort. Was das Haus Salm-Reiferscheid anlangt,so wurde Johann, Herr zu Reiferscheid, aus dem Hause der Altgrafenv. Salm 1455 Erbe der Grafschaft Niedersalm, und nahm Titel undWappen dieser Grafen an, wie sich denn sein Stamm, zum Unterschiededes Wild- und Rheingrafenhauses Salm, noch Altgrafen v. Salmschreibt. Mit Ernst Friedrichs, gest. 1530, beiden Söhnen theilte sichdas Haus in zwei Hauptlinien: Reiferscheid und Dyk. Die HauptlinieReiferscheid schied sich wieder in drei Aeste: Salm-Krautheim, wel-cher allein standesherrliche Gebiete besitzt, Salm-Hainspach, welcherin Böhmen ansässig ist, und Salm-Reiferscheid, welcher 1790 die fürst- .liehe Würde erlangte. Die reichsunmittelbare Grafschaft Salm in denArdennen war vormals Eigenthum der Familie Salm-Reiferscheid. Fürden Verlust der Hoheits- und Feudalrechte erhielt das Haus eine Ent-schädigungsrente von zwölftausend Gulden auf das Kloster Schönthalin Württemberg und blieb dabei fortdauernd im Besitze der Domainenvon Salm und allem Zubehör. 1803 trat Fürst Carl die GrafschaftSalm seinem Sohne, dem Altgrafen Hugo Franz, ab, aber schon 1804belegte K. Napoleon I. die Grafschaft mit Sequester, und da Altgraf HugoFranz sich weigerte, Napoleon's Antrag, Kämmerer bei ihm, mit Zurück-erhalten seines Eigenthums, unter Aufgebung der österr. Kämmererwürde,zu werden, anzunehmen, so wurde die Grafschaft Nieder-Salm soforteingezogen und zu den kaiserlichen Domainen geschlagen. Später kamdie Hoheit über die Grafschaft Nieder-Salm an die Niederlande. DieRente von Schönthal wurde 1813 gegen eine Aversionalsumme anWürttemberg verkauft. Die Linie Dyk besass früher die GrafschaftDyk, später aber standen derselben mediatisirte Güter nicht mehr zu.Der Ast Salm-Krautheim führte bis 1803 den Namen: Salm-Reifer-scheid-Bedbur. Für den Verlust der Grafschaft Reiferscheid entschä-digte der Reichsdeputationsrecess mit einer Rente*auf die Besitzungendes Fürsten von Leiningen-Amorbacli-Miltenberg, welcher dafür das