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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
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Marignano. Der Enkel desselben, Rudolph der Starke, welchen KönigHeinrich II. von Frankreich zum Ritter geschlagen, erhielt später vomK. Maximilian II. als Reichsfeldzeugmeister die Bestätigung des 1487in der Person des Gobert Magnus v. S. in die Familie gekommenenReichsritterstandes und wurde nachher, s. oben, 1585, in den Frei-herrnstand erhoben und zwar mit dem Rechte, letzteren, bei Er-mangelung von Nachkommen, auf die übrigen Geschlechtsverwandtenausdehnen zu dürfen. Derselbe starh 1 G0 0 und hinterliess die Fidei-Commissgüter und den Freiherrnstand dein Enkel seines Bruders Aband,Rudolph, von dessen Sohne, Hercules, Güter und Freiherrnwürde 1674an einen Neffen desselben gelangten. Mit der Nachkommenschaft desLetzteren ging 1732 die ältere Grüscher Linie aus, während die Liniezu Marschlins fortblühte. Andreas S. zweiter Bruder Rudolphdes Langen wurde der Stammvater der Salis'schen Linien zu Jenins,Mayenfeld, Zizers und Soglio. Derselbe, gest. 1534, hatte aus der Ehemit Dorothea Rinck v. Baldenstein vier Söhne, Anton, Hubert, Rudolphund Baptist, welche vier neue Seitenlinien, oder Aeste bildeten. In diedritte und vierte dieser Seitenlinien kam, wie oben angegeben, derReicksgrafenstaud.Diethgeroder Dietegen der Grossejüngerer Bru-der Rudolphs des Langen- gefallen 1531 bei Morbegno, tritt als Stamm-vater der Seewiser Linie und der jüngeren Grüscher Linie auf. Der Sohndesselben, Dietegen (II.), gest. 1590, wurde 1588, s. oben, Reichsfrei-herr. Aus seiner ersten Ehe mit Regina Roth v. Schreckenstein ent-spross Hieronymus Dietegen, gest. 1628, venu, mit Anna Enderlinvon Monzwik, welcher von' Soglio in Bergeil nach Seewis im Vorder-Praettigau zog. Der Sohn desselben, Dietegen, mit dem Beinamen:der fromme Junker, gest. 1670, vermählte sich mit Anna Sprecherv. Bernegg von Luzein, aus welcher Ehe Hieronymus Dietegen (II.),gest. 1705, stammte, welcher das Schloss Seewis erbaute und mit EvaGansner v. Seewis vermählt war. Von den Söhnen des Letzterensetzte Anton Dietegen, gest. 1718, in der Ehe mit Dorothea v. Salis,das Haus Seewis fort, Albert Dietigen aber, gest. 1740, vermählt mitAnna Catharina Enderlin v. Monzwik, gründete die jüngere GrüscherLinie. Der Solin des Anton Dietigen, Hercules Dietegen, gest.1751, vermählte sich mitMaria v. Capol, und Flins und der Sohn des-selben, Jobann Gaudenz, gest. 1777, wurde, s. oben, französischerGraf. Aus der Ehe des Letzteren mit Catharina v. Cleric entsprossGraf Johann Ulrich, gest. 1815, welcher sich mit Jocobea v. Salis-Bothmar in Malans, einer reichen Erbtochter, vermählte. Aus dieserEhe stammte als ältester Sohn Graf Johann Gaudenz Gubert, gest.1834, früher k. französ. Gardehauptmann, späterOberst der Eidge-nossenschaft , als einer der besten lyrischen Dichter Deutschlands inweiten Kreisen anerkannt. Aus seiner Ehe mit Ursula v. Pestalozzi,gest. 1835, entspross Graf Johann Ulrich Dietegen, gest. 1844, Bun-des-Landammann als Mitglied des kleinen Raths des Standes Grau-bündten und Richter zu Malans, später seit 1835 herzogl. mondenesi-scher Oberst, verm. mit Barbara v. Cleric. geb. 1801 und verm. 1822.Derselbe ging mit seiner Familie zu der katholischen Religion über,