Druckschrift 
8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
Entstehung
Seite
22
Einzelbild herunterladen
 

22

und nach seinem Tode wurde der älteste Sohn. Graf Johann GaudenzGubert, Haupt der Linie Salis-Seewis. Ueber die gräflichen Liniendes Stammes sind, neben dem Werke: Deutsche Grafenhäuser der Ge-genwart, die genealog. Taschenbücher der gräfi. Häuser, nachzusehen,Die genealogischen Verhältnisse der freiherrl. Linien und der zahl-reiche Personalbestand derselben findet sich sehr genau in den geneal.Taschenbüchern der freiherrl. Häuser angegeben. Von besonderem In-teresse ist Jahrg. 1862. Zu erwähnen ist noch, dass das Geschlechtsehr ansehnlich in der Schweiz, namentlich im Canton Graubündten,begütert ist, und auch in Holland, England, Irland, Preussen, Oester-reich u. s. w. ansässig wurde, dass die Linie Salis-IIaldenstein imMannsstamme 18. April 1832 mit Thomas Franz Schauenstein, Freih.v. Salis zu Haldenstein, Lichtensteiii und Grottenstein erloschen istnnd dass Johann Anton Freih. v. Salis Soglio, laut Eingabe d. d. Coblenz,17. Juni 1829, in die Freiherrnclasse der Adelsmatrikel des Kgr.Bayern eingetragen wurde.

Gauhe, I. S. 20046. Grosser Salisclier Stammbaum, Chur, 1782. Redaction besorgtvou Rudolph Freih. v. Salis zu Iialdensteiu. Moyerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 95.Deutsche Grafenh. d. Gegenw., II. S. 326 30. Freih. v. Ledebur , II. S. 334 und 35.Geneal. Tasclienb. d. gräfl. Häuser, 1837, S. 396 und 97, 1846, S. 524 und 1864, S. 723-28und histor. Handb. zu Demselben, S. 809., Geneal. Taschenbuch d. freih. Häuser, 1855,S. 519, 1862, S. 657 689 und 1864, S. 689 703. Sammlung Rhätischer Geschlechter.Erster Jahrg., Chur, 1847, S. 143 und S. 149 und ff. Siebmacher , T. 204: v. Salis, Schwei-zerisch. Suppl. zu Siebm. W.-B. IX. 26: v. S. W.-B. der Preuss. Monarchie, IV. 12:nach dem Anerkennungsdiplome vom 28. Octob. 1786 für Ignaz v. Salis a. d. H. Samädon. W.-B. d. Preuss. Rlieinprovinz, I. Tab. 109, Nr. 217 und S. 101. W.-B. d. Oesterr.Monarchie, XIV. 92: Frli. v. S. und XIX. 41: Freih. v. Salis-Soglio.

Salisch und Grossgraben, Freiherren und Grafen (Stammwap-pen: Schild der Länge nach getheilt: rechts in Silber ein die Sachsenlinks kehrender, schwarzer Adlersflügel und links in Roth die linkeStange eines silbernen Hirschgeweihes). Böhmischer Freiherrnstandund Grafenstand des Kgr. Preussen. Böhmisches Freiherrndiplom vom24. März 1728 für Ernst Heinrich v. Salisch und Gross-Graben (Schildgeviert: 1 und 4 in Roth eine Stange eines silbernen Hirschgeweihes und2 und 3 in Silberein schwarzer Adlerflügel, Alles gegen einander gekehrt),und Grafendiplom vom 6. Novbr. 1741 für den k. preuss. Kammerherrnv. Salisch a. d. H. Grosgraben (Schild geviert und damascirt, mit Mit-telschilde. Im gekrönten silbernen Mittelschilde ein rechts sehender,schwarzer Adler. 1 und 4 in Silber ein die Sachsen einwärts kehren-der, schwarzer Adlersflügel, und 2 und 3 in Roth die sechsendigeStange eines silbernen Hirschgeweihes), und Diplom uom 15. Octbr.1786 für Carl Ernst v. Salisch und Nassengriff, k. preuss. Geh. Justiz-rath, herzogl. curländ. Regierungspräsident und Landeshauptmann zuWartenberg, Herrn auf Dalbersdorf und Neugut (das beschriebeneStaminwappcn mit einem silbernen Mittelschilde und in demselben eingekrönter, schwarzer preussischer Adler, belegt mit goldenen Klee-stengeln und königl. Namenszuge). Altes, schlesisches, ansehnlichbegütertes Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigen Stammhause imGlogauischen. Nach alten, schlesischen Chronisten stammt dasselbeursprünglih aus Polen von dem alten Stamme der Dzaloszier, als dessenStammvater ein tapferer, polnischer Krieger, Dzialosza, genannt wird,