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8 (1868) (Saackhen, Wailckhl v. Saackhen - Steinhauer zu Bulgarn)
Entstehung
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Sachsa oder Sachsen in dem Gebiete der ehemaligen Reichsstadt Nürn-berg lag.

Sagittar , Gleichensche Iiistor. a. v. 0. Brückner, I. Th. 4. Stck. 63, II. 3. Stck.,S. 10. 20 und 27. Weinrich, Nachrichten von Erfurt, 1713, S. 220 und 221. Zedier, 33.S. 254. N. Pr. A.-L. V. S. 386 und 87. Freih. v. Ledebur, II. S. 330. Siebmacher,I. 145: v. der Sachsen, Thüringisch und Y. 299.

Sachse v. Rothenburg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1772 für Johann Sachse, Hauptmann im k. k. InfanterieregimenteFürst Kinsky. Der Stamm wurde fortgesetzt. In neuer Zeit warFranz Sachse v. Rothenberg k. k. Oberst; Friedrich S. v. R. k. k. Mi-nisterialrath und Mitglied der Central-Evidenthaltungscommission, undAnton S. v. R. k. k. Oberlieutenant.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 431. Milit.-Schemat. d. Oesterr. Kaisertli.

Sachsen (Schild quer getheilt: oben in Roth ein gehender oderleopardirter, doppelt geschweifter, silberner Löwe, und unten in Goldein erhöhter, wellenweise gezogener, blauer Balken). Altes hessischesAdelsgeschlecht, ganz verschieden, wie schon das Wappen ergiebt, vonder im vorstehenden Artikel aufgeführten, thüringischen Familie diesesNamens, welches zu dem fuldaischen Lehnshofe gehörte. Gozov. Sachsen war um 1379 fuldaischer Vasall.

Schannat , S. 152. Siebmacher, I. S. 134: v. Sachsen, Hessisch. v. Medinq , II.S. 495.

Sachsenhausen, Sassenhausen. Altes, reichsfreies Adelsgeschlecht,eines Stammes mit der rheinländischen Familie v. Praunheim, dessenordentliche Stammreihe Humbracbt mit einem Anonymus v. Sachsen-hausen, zu Anfange des 12. Jahrhunderts, beginnt und bis zu derMitte des 15. Jahrh. fortführt. Sprossen des Stammes waren Schult-heissen zu Frankfurt a. M., und Heinrich v. S. 1277 kurpfälz. Viczdumam Rheine.

Humbracht, Tab. 261. Gauhe, I. S. 3120 und 21 und II. S. 1750 und 51. Zedier,33. S. 257.

Sachsenheim (in Roth zwei silberne Büffelshörner ohne Mündung,durch ein grosses Stück des Hirnschädels mit den Ohren miteinanderverbunden). Altes, schwäbisches Adelsgeschlecht, welches schon im10. Jahrh. geblüht haben soll. Conrad v. S. lebte um 1270; Wolffund Rudolph v. S. waren 1379 Mitglieder der wetterauischen Löwen-gesellschaft; Johann v. S. kommt 1428 als herzogl. Württemberg. Ober-hofmarschall vor; Hermann v. S. war um 1490 Landhofmeister undBernhard v. S. 1500 des deutschen Ordens Comthur zu Würzburg undReinhard v. S. zu Anfange des 16. Jahrh. Hauptmann zu Vaihingen,setzte den Stamm durch vier Söhne fort. Der Stamm hat weiterfortgeblüht. Noch in neuer Zeit war Adalbert Sotorius v. Sachsenheimk. k. Rittmeister I. Classe.

Bucelini Stemmat. P. 3. Bürgermeister , Cod. dipl. equestr., I. S. 864. Gauhe, II.S. 1751. Zedier, 33. S. 258. Siebmacher, II. 100: v. Sachssenheim, Schwäbisch.v. Med mg, III. S. 550 und 51: Nach dem W.-B. des Costnitzer Concils: Schild Hansensv. Sachsenheim.

Sachsenkirche, Sachsenkirchen, Zachenkirclie. Altes, schle-sisches, schon im 14. Jahrh. und später begütertes Adelsgeschlecht,aus welchem noch 1590 Hans Sachsenkirche zu Stricgau lebie.

Sinapius, I. S. 788. Gauhe, II. S. 999. Freih. v. Ledebur, II. S. 330. Sitb-macher, II. 53. v. Meeting, I. S. 499 und 500.