Sabbensen. Altes, hannoversches Adelsgeschlecht, aus welchemJohannes de Sabbensen um 1351 lebte.
Grupen, S. 130. — v. Meding , III. S. 550.
Sabiz v. Taubensperg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1725 für Matthias Sabiz aus Fiuroe, mit: v. Taubensperg.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 431.
Saboretti v. Mannsburg, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand.Diplom ven 1813 für Franz Ignaz Saboretti, Buchhalter der k. k. mon-tanistischen Hofbuchhaltung, mit: Edler v. Mannsburg.
Megerle v. Mühlfeld, S. 254.
Sacetot. Altes, französisches, früher Depuis de Sacetot und San-donville, Depuis de Sacetot, geschriebenes, nach Preussen nach An-fange des 18. Jahrb. gekommenes Adelsgeschlecht. — Carl Augustv. Sacetot starb 1756 als k. preuss. Kammerherr und Oberhofmeisterder Königin Sophia Dorothea. Derselbe hatte 1708 vom Könige Fried-rich I. das Gut Wusterwitz unweit Soldin in der Altmark geschenkt er-halten. Sein Sohn, Theodor August v. Sacetot, war markgräfl. anspach-scher Kammerherr und Geh.-Rath, und besass 1757 im Voigtlande dieGüter Düruthal und Schlegel bei Hof.
Freih. v. Ledebur, IT. S. 330.
Sacher, Ritter. Erbländ.-öterr. Ritterstand. Diplom von 1818für Johann Nepomuk Sacher: k. k. Staatsgüter- und Salinen-Administra-tor in Galizien. — Der Stamm blühte fort. In neuer Zeit war HugoRitter v. S. k. k. Rittmeister und Carl v. S. k. k. Jäger-Oberlieutenant.
Megerle v. Mühlfeld , S. 141. — Milit.-Schematism. d. Oesterr. Kaisertli.
Sachers v. Cronfeldt. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1724 für Franz Joseph Sachers, mit: v. Cronfeldt.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 431.
Sachs v. Löwenheimb. Breslauer Stadtgeschlecht, welches schonum die Mitte des 17. Jahrh. in Schlesien begütert war. Dasselbe hattevon den Kaisern Maximilian II. und Rudolph II. im 16. JahrhundertWuppenbriefe erhalten. Erasmus S., gest. 1573, stand in kaiserlichenDiensten; Ferdinand Christian S. v. L. starb 1770 als Oberamtsrathzu Glogau, und Ernst Samuel Sachs v. Löwenheimb auf Badune,Peltsschütz und Poppelwitz, 8. Jan. 1799 als der Letzte seines Ge-schlechts.
Sinapius , II. S. 948. — Seifert , adel. Stammtaf. IV. Nr. 19. — Zedier , ,33. S. 2G. —Freih. v. Ledebur, II. S. 330.
Sachsa, Sachsen, v. der Sachsen (in Roth der Kopf und Halseines weissen Ziegenbocks). Ein, schon im 14. Jahrh. begütertes, an-gesehenes, adeliges Patriciergeschleclit der Stadt Erfurt, welches inder ersten Hälfte des 17. Jahrh. erlosch. Die Glieder der Familiewaren Lehnsleute und Hofjunker der Grafen v. Gleichen. Der Stammblühte noch in das 17. Jahrb. hinein, ist aber mit Johann und Bern-hard v. der Sachsa, welche 1621 noch lebten, später erloschen, DasGeschlecht war wohl gleichen Stammes mit den ehemaligen adeligenPatriciern dieses Namens zu Nürnberg, deren Stammort das Pfarrdorf