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Rnnckel (Wappen der alten Herren v. Runckel). Ein in derOberlausitz 1770 zu Lichtenau und Schönbrunn bei Lauban, und 1773zu Biesig unweit Görlitz begütertes Geschlecht. IJas Wappen, welchesnach Freih. v. Ledebur Andreas am anderen Ende von Runckel, kur-brandenburgischer Lieutenant und später Hauptmann in Peitz, um1620 führte, führte die lausitzer Familie nicht.
Handschriftl. Notiz. — Freih. v. Ledebur, II. S. 325.
Runckel (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Silber eineblühende Ranunkel, und links in Schwarz ein goldenes' Wolfseisen).Reichsadelsstand. Diplom vom 15. April 1780 für Bernhard Runckel.
Freih. v. Ledebur , II. S. 325.
Runckel (Schild quer getheilt von Gold und Hermelin. Das Ganzebelegt mit zwei rothen Pfählen und in dem rechten Oberwinkel eineblaue Vierung mit einem Schwerte). Reichsadelsstand. Diplom vom16. Jan. 1802, und k. preussisches Anerkennungsdiplom vom 6. April1830. — Friedrich v. Runckel, Herr auf Heddorf im Regierungsbez.Coblenz, wurde 1829 der Adelsmatrikel der Preuss. Rheinprovinz,unter Nr. 157 , der Classe der Edelleute einverleibt.
N. Pr. A .-r,. V. S. 385 und 80. — Freih. v. Ledebur, II. S. 325. — W.-B. der Preuss.Rheinprovinz, I. Tab. 108, Nr. 216 und S. 101.
Runckel, Runkel, Herreu (in Silber zwei rothe Pfähle mit einerkleinen, blauen Vierung in dem rechten Oberwinkel). Altes, im 15.Jahrb. erloschenes rheinländisches Dynastengeschlecht der Herren zuRunckel, welche mit den Grafen von Westerburg, Wied und Ysenburgvon einem Stammvater stammten. — Die Herrschaft Runckel kam durchAdoption an das gräfliche Haus Wied.
Hühner, II. Tab. 402 und 403. — Salver, S. 230. — Wenck, Hessisch. Landesgeschichte,II. S. 482.
Rundstedt. Altes, auch Rundstädt und Ronstede geschriebenes,schon im 14. Jahrb. in der Altmark ansehnlich begütertes Adelsge-schlecht aus dem gleichnamigen, schon 1227 vorkommenden Stamm-sitze unweit Helmstädt im Braunschweigischen. Der Stamm hat dauerndfortgeblüht und war noch in neuester Zeit im Kreise Stendal zu Badin-gen und Schönfeld angesessen.
N. Pr. A.-L. IV. S. 140. — Freih. v. Ledebur, II. S. 325. — Siebmacher, III. 140.
Runge (in Blau zwei gekreuzte, goldene Aexte und zwischen den-selben oben eine rothe Rose). Ein im Meissenschen 1620 zu Manschützbei Oschatz und zu Triestewitz unweit Torgau begütertes Geschlecht.
Knauth, S. 561. — Gauhe , I. S. 1984. — Freih. v. Ledebur, II. S. 325. — Siebmacher,I. 162: v. Rungen, Meissuiscli.
Runge (in Roth ein goldener Querbalken). Altes, bremenschesAdelsgeschlecht, welches im Kedingerlande noch im 16. Jahrb. vorkam.
Mushard , S. 449. — Supplem. zu Siebm. W.-B. Y. 19.
Runge, Ronge (in Roth zwei gekreuzte Messerklingen, oder inRoth zwei silberne Wagenrungen mit Querholze und Schlossnagel).Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, welches bereits 1470 zu Schildauunweit Hirschberg im Schönau'sclien und noch 1530 zu Peruschen imWohlau'schen sass. — Zu diesem Geschlechte, welches später ins Bran-