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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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Herren (Stammwappen, in Roth auf grünem Boden, auch in Silberauf einem Kissen eine Wölfin, welche die beiden KnabenRomulus undRemus säugt). Reichsfreiherrnstand. Diplom vom, 17. Septbr. 1705für Franz Ferdinand Rummel, Fürstbischof von Wien, für sich undseine Brüder. Ursprünglich ein nürnberger Bürgergeschlecht, welchesin die Pfalz und dann nach Bayern kam. Der bedeutende Grundbesitzder Familie gelangte durch die erloschenen Linien zu Waldau, Lonerstadt,Zandt und Zell in andere Fand, doch verblieben der noch blühendenLinie mehrere Besitzungen. Freih. Franz Ferdinand auf Isenbach undWaldau in der Oberpfalz, gest. 1716, -wurde Propst der Collegiat-kirche zum heil. Kreuze zu Breslau, Scholasticus zu Gross-Glogau, undals Bischof von Wien Reichsfürst und Cardinal. Die Familie ist jetztzu Herrenried bei Ilemmau und zu Turkenfels und Upkofen in Nieder-bayern begütert.

Bucelini German, sacra, S. 1G20. Sinapius, II. S. 417. Gauhe, I. S. 197679.Zedier , 32. S. 1796. v. Lang, S. 221 und 22. - N. Pr. A.-L. 1Y. S. 139. - Geneal. Taschenb.tl. freih. Häuser, 1859, S. 68991, 1864, S. 685 und 86. Siebmacher , Y. 85 und Suppl. zuSiebm. W.-B. III. 21. Nr. 1: v. ßumel, Ober-Pfälz. Adel, Nr. 2: v. ßumel auf Pfrentseh undNr. 3: Freili. v. ßumel. v. und zu Waldau, Schlateiu und ßiesobach. W.-B. d. Kgr. Bayern,III. 9 und v. Wölckern, Abtlieil. 3.

Rummel, Rommel (in Silber eine rothe Rose, aus der drei grüneBlätter, zwei nach oben und eins nach unten, hervorgehen). Altes,westphälisches Adelsgeschlecht, welches im Mindenschen mit Wilhelmv. Rummel 1538 ausging, später aber in Gurland, Pommern, Ost-undWestpreussen begütert wurde. Zu dieser Familie gehörte FriedrichAugust v. Rummel, welcher 1833 k. preuss. Generallieutenant undCommandant von Danzig wurde. Derselbe ein Sohn des MajorsV .R., welcher 1810 nach mehr als fünfzigjähriger Dienstzeit pensio-nirt wurde nahm 1837 den Abschied.

N. Pr. A.-L. IV. S. 139 und 40. Freih. v. Ledebur , II. S. 324. Neimbt, Curläud.W.-B. Tab. 33.

Rummel, Rummel v. Hetzingen (in Silber ein schwarzer Quer-balken , von drei goldenen Ringen, oder auch von drei rothen Rosenbegleitet). Altes, im 17. Jahrh, erloschenes, niederrheinisches Ritter-geschlecht, welches schon 1334 zu Irnich begütert war und noch 1654zu Aprath unweit Mettmann sass. Ein den Namen Uetzingen führen-des Gut, bei Düren gelegen. kommt 1600 vor.

Fahne , I. S. 273. Freih. v. Ledebur, II. S. 324.

Rumohr, Rumor, auch Freiherren. Altes, schon in Urkundendes 12. Jahrh. vorkommendes holsteinisches und meklenburgischesAdelsgeschlecht, eines Stammes und Wappens mit dem Geschlechte derv. Ahlefeld. Zu diesem Stamme gehörte der als Kunstkenner undSchriftsteller rühmlichst bekannte Carl Friedrich Ludwig Felix Freih.v. Rumohr.

Angeli liolstein. Adelschroilik S. 7. Gauhe, S. 1790 und 20. Zedier, 32. S. 1800.Lexic. over adel. Famil. i Danmark, II. S. 12S und 29. N. Pr. A.-L. V. S. 385. Freih.v. Ledebur, II. S. 324 und 25. W.-B. d. Sachs. Staaten, X. 56.

Rump. Altes, schon im 14. Jahrh. begütertes, westphälischesAdelsgeschlecht, aus welchem noch in neuester Zeit Antoinctte verw.Frau v. Rump, gebor, v. Schade, Cranche unweit Bochum und Dellwigbei Dortmund besass.

Freih. v. Ledebur , II. S. 325. v. Steinen, Tab. 55. Nr. 3.