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Ravicliio v. Peretsdorf. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1809 für Joseph Ravichio, Hauptmann bei der k. k. Artillerie,mit: v. Peretsdorf.
1Wegerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 417.
Ravva, s. ßava, S. 370.
Rawein (in Gold ein schräglinks gelegter Weinstock mit zweigrünen Blättern und zwei blauen Trauben). Altes, schlesisclies, auchzu dem österreichischen Ritterstande gehörendes Adelsgeschlecht,welches auch Rabein, Raebein und Rehwein geschrieben wurde.Dasselbe, aus welchem um 1659 Maximilian v. Rawein, Herr aufMichelwitz im Briegschen und Peisterwitz im Ohlauschen, fürstlichliegnitzsclier Hofmarschall war, sass bereits 1646 zu Johnsdorf, undnoch 1700 zu Scheibendorf unweit Strehlen, von welchem Gute auchder Beiname angenommen wurde.
Sinapius, I. S. 750. — Gauhe, I. S. 1816. — Zedier , 30. S. 1169 und 70. — Freih. v. Le-debur , n. S. 263. — Siebmacher , III. 46: Eaebein, Oesterr. Bitterstand. — v. Meding . II.S. 464 und 65.
Raymair, Raymair auf Oberellenbacli. Adelsstand des Kgr.Bayern. Diplom vom 30. Septbr. 1818 für Johann Evangelist Ray-mair, Besitzer des Landgutes Oberellenbach (geb. 1759).
v. Lang, Suppl. S. 135. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VII. 99.
Raymond. Erbländ.-österr. Adelsstand. .Diplom von 1819 fürJohann Raymond, k. k. Hoffourier und Leopoldordens-Hussier. —Victor v. Raymond war in neuer Zeit k. k. Hauptmann.
Megerle v. Mühlfeld, S. 247. — Milit.-Schemat. d. Oesterr. Kaisertli.
Raisky (in Blau ein silberner Mühlstein, und auf dem gekröntenHelme neun wachsende Windhunde. Der mittlere überragt weit dieanderen, welche rechts und links herabsteigen). Ein, wie schon dasWappen ergiebt, von den beiden nachstehenden Familien dieses Na-mens ganz verschiedenes, aus Ungarn nach Böhmen und Schlesien, undim 18. Jahrhunderte auch nach Kursachsen gekommenes Adelsge-schlecht, welches das Gut Gersdorf mit Borna bei Pirna an sich brachte,und aus welchem Sprossen in die kur- und k. sächs. Armee traten.Otto v. Raisky nahm als Rittmeister im k. sächsischen Garde-Reiter-regimente 1833 den Abschied und lebte später auf seinem Gute Gers-dorf bei Berggiesshübel.
Handschrift!. Notiz. — v. Uechtritz, Geschlechts-Erzählungen, I. Tab. 36. — DresdnerCalend. z. Gebr. für die Besidenz, 1847, S. 179 und 1848, S. 163. — W.-B. d. Sächs. Staaten,VIII. 41.
Rayski (in Roth drei silberne Lanzen [vielleicht Turnierlanzen],deren Spitzen silbern, oder eisenfarbig, die Schäfte aber golden sind,jede mit einer gleich unter der Spitze befindlichen, herabhängendenroth- und goldfarbigen Quaste). Ein nocli in neuer Zeit dem Gross-herzogthum Posen angehörendes, dem Stamme Jelita einverleibtesAdelsgeschlecht, welches noch 1782 zu Biechowo unweit Wreschen imPosenschen gesessen war. In der ersten Hälfte des 17. Jahrh. lebtenauch mehrere Sprossen des Stammes in Strasburg.
Freih. v. Ledebur , II. S. 263. — v. Meding, III. S. 513: Stammbuchzeichnung, nebenwelcher sich drei Herren des Geschlechts zu Strasburg eingeschrieben hatten. Die einedieser Unterschriften lautet: Stanislaus a Baysko Bayski, Argentorati, 5/15. Sept. 1623.