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nennen und zu schreiben. Derselbe, geb. zu Heidtburg in Franken1621, starb, zu seiner Zeit als Rechtsgelehrter sehr bekannt, 2. Aug.1688 zu Braunschweig.
Handßchriftl. Notiz. — Freih. v. Ledebur , II. S. 261 und 62.
Rautenkranz. Herzog Franz Carl von Sachsen-Lauenburg, Herrdes Amtes Neuenhauss, gest. 1669, hatte von einer Engländerin eineTochter, Elisabeth Charlotte, welcher er den Namen: v. Rautenkranzbeilegte, und die sich 1656 mit dem Hofmarschall v. Wedell vermählte.Ausser derselben hatte der Herzog von einer anderen Geliebten vierSöhne, welche denselben Namen erhielten. Drei derselben starbenin Kriegsdiensten ohne Nachkommen, der älteste Sohn aber, FranzCarl v. Rautenkranz, besass einen Doppelhof zu Darchau, wo er alsZöllner, Deichschauer und Schulze lebte. Nachkommen desselben be-sassen noch in neuester Zeit jenen Hof, haben aber schon in der erstenGeneration das Adelsprädicat: von abgelegt, und nennen sich nur:Rautenkranz.
Handschriftl. Notiz. — Spangenberg, Neuos "Vaterland. Archiv, 1822. Bd. I. S. 159. —Manecke , Beschreib, d. Städte u. s. w. im Fürstenth. Lüneburg. Nach des Verf. Tode her-ausgegeben. Bd. II. Celle, 1858. S. 414. Not. f.
Rautensteiii. Ein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. zu demAdel in Pfalz-Neuenburg zählendes Geschlecht, aus welchem JJohannErnst v. Rautenstein, Herr auf Dietelsdorff, am herzogl. pfalz-neuburg.
Hofe wegen seiner Gelehrsamkeit und Staatsklugheit von Posten zuPosten stieg, bis er als Geheimer Staatsminister mit Gesandtschaftenan den k. k. schwedischen und polnischen Hof, so wie an mehrere kur-und fürstl. Höfe in den wichtigsten Angelegenheiten betraut wurde. —Derselbe starb auf einer Rückreise aus Schweden 1666 zu Kiel im44. Lebensjahre, und sein Leichnam wurde aus Hamburg in das Hausdes bekannten Socinianers Stanislaus Lubienitzki, seines vertrautenFreundes, gebracht. Nach Allen war er für die socinianischen Lehrensehr eingenommen.
Lubienitzki , Theatrum cometicum, III. S. 53. — Lauterbach , Ehemaliger Polnischer So-cinismus, S. 328. — Gauhe , II. S. 938 und 39.
Rautter, Rauter, Rautern (in Roth ein schrägrechts gestellter,die Schildesränder nicht berührender, silberner Balken mit drei Zin-nen). Altes, seitdem 16. Jahrh. in Ostpreussen begütertes Adelsge-schlecht, welches aus Oesterreich hergeleitet wird. Dasselbe sass be-reits 1549 zu Tiefensee unweit Stuhm, erwarb in den folgenden #Jahrhunderten sehr viele ansehnliche, vom Freih. v. Ledebur sehrgenau angebene Güter, und hatte noch 1820 Althagel, Fritzendorf,Grasmark, Ileyde, Gross-Labehnen, Rautershof, Sporwitten, Tals-keim und Willkam im Besitze. — Ludwig v. Rautern, um 1598 preuss.Landhofmeister, war später zugleich Hofmarschall der Herzogin inCurland, und wurde zuletzt kurbrandenb. Kämmerer; Albrecht v. IL
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kommt 1650 als Amtshauptmann zu Sehsten vor; Ludwig (II.) v. R.,Hofgerichts- und Consistorialrath, wurde 1714 Hofrichter in Preussen,und starb 1717, und Carl Friedrich v. R. wurde 1758 lt. preuss. Ge-neralmajor und dann Chef eines Infanterieregiments. — Luise Catha-rine v. Rauter war zuerst mit dem berühmten Ingenieur und Bauherrn
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