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und Major der westphälischen Kreistruppen. Der Solm desselben,Simon Friedrich v. R., trat 1745 in k. preuss. Dienste und starb 1768als Hauptmann, der Solm des Letzteren aber, Bernhard Friedrichy . R., 17. Mai 1786 als Fähnrich im Regimente v. Gaudy.
Freih. v. Ledebur, II. S. 259 und £60.
Raucli (in Roth ein schrägrechter, silberner Balken und auf demgekrönten Helme auf zwei grünen Bergen zwei silberne, rauchendeSchornsteine). Adelsstand des Kgr. Württemberg. Diplom vom 27. Juli1808 für Johann Moritz Rauch, Chef des angesehenen HandelshausesRauch in Heilbronn. Der Empfänger des Diploms, geb. 1754 undgest. 1819, war mit Johanna Luise Eberhardine Merz vermählt, auswelcher Ehe zwei Söhne entsprosssen: Moritz v. R., geb. 1794 undverm. 1820 mit Charlotte Hauck, und Adolph v. R., geb. 1798 undverm. 1833 mit Eleonore van der Yelden. Ersterer hatte, wie Cast1844 angab, den Stamm, neben vier Töchtern, durch zwei Söhne:Friedrich, geb. 1823, und Georg, geb. 1828, fortgesetzt. — Die Toch-ter des Johann Moritz v. Rauch, Emilie, hatte sich 1816 mit demk. Württemberg. Kammerherrn, Obersten und Gesttitsdirector zu Stutt-gart Philipp Freih. v. Gemmingen-Guttenberg-Bonfeld vermählt, starbaber schon 1821.
Cast, Adelsbuch des Kgr. Württemb. S. 457. — W.-B. des Kgr. Württemb. Nr. 208 undS. 51. - Kneschke , II. S. 358.
Rauclibar. Reichsadelsstand. Diplom vom Ausgange des 16. Jahr-hunderts für Andreas Rauchbar, Doctor der Rechte und Professor zuWittenberg und später kursächs. Geh.-Rath und Vice-Kanzler, so wieHerr auf Hemsendorf. Derselbe, gebürtig aus Quedlinburg und gest.1602 im 43. Lebensjahre, setzte den Stamm fort. Zu seinen Nach-kommen gehörte Carl Gottfried v. Rauchbar, gräfl. waldeckscher Kanz-leirath und Herr auf Lengefeld, welcher von 1710 bis 1713 wegeneines Leichengedichts gegen die Pietisten mit Otto Heinrich Becker,gräfl. waldeckschen Landconsistorial- und Kanzleirath, in so weitläufigeStreitigkeiten gerieth, dassin Foige deren Mehrere das Land verlassenmussten und theologische Facultäten darüber in Schriften gegen einan-der geriethen.
D. Walch, Religions-Streitigkoiteu, S. 006 —13. — Compend. Gelelirteri-Leiicon, Ausg.vou 1726, II. 722. - Gauhe, 1. S. 1809. — Zedier, 30. S. 1326.
Rauchenberger. Altes, früher in Steiermark vorgekommenesRittergeschlecht, welches die Herrschaft Hanfelder bei Zeyriug besass.
Schmutz, m. S. 285. »
Rauclienbicliler v. Rauchenbühl. Erbländ.-österr. Adelsstand.Diplom vom 27. ApÄl 1807 für Franz Joseph Rauchenbichler, Ma-gistratsrath, Stadtkämmerer und Bruderhaus-Verwalter zu Salzburgund Besitzer des Rittergutes Edhof, mit dem Prädicate: v. Rauchen-bühl. — Der Stamm wurde fortgesetzt und zwei Söhne des Diploms-empfängers : Joseph Rauchenbichler v. Rauchenbühl zu Salzburg, geb.1768, und Aloys Felix R. v. R., geb. 1782, wurden in die Adelsma-trikel des Kgr. Bayern eingetragen.
v. Lang, S. 488. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VII. 96.