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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
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Prädicat führte. Dasselbe soll vor Zeiten Engelschalcken geheissenund, nach Lazius, den Namen: Rauber von vielem Streifen und Rau-ben erhalten haben.—Matthaeus Rauber, beigenannt Engelschalck,lebte um 1378 und hatte fünf Enkel, welche sämmtlich den Stamm fort-setzten, den Namen: Engelschalck aber nicht mehr führten. — Chri-stoph Rauber war 1488 Bischof zu Laibach, und erhielt als solcherden fürstlichen Titel. Später wurde er zugleich Landeshauptmann inKärnten, kaiserl. Abgesandter zu Rom, oberster Kriegscommissar undendlich Statthalter zu Wien, wo er 1536 starb. Um dieselbe Zeitlebte Andreas Eberhard Rauber, Herr zu Petronell, Talberg undReineck, welcher sich durch ungemeine Körperstärke und durch einender längsten Bärte, die je vorgekommen, bekanntmachte. Derselbewar kaiserl. Hofkriegsrath und starb 1527 auf seinem Schlosse Petro-nell im 68. Lebensjahre. Leonhard Rauber, Ober-Hofmarschall desK. Maximilian I., brachte mit dem Prädicate: Freiherr zu Plancken-stein und Carlstädten den Freiherrnstand in die Familie und hinterliesseinen Sohn, Cosmus, welcher 1582 als Amtspräsident in Krain starb.Der Sohn desselben, Adam, schlug, wie erzählt wurde, 1594 als Ritt-meister der adeligen Giild-Pferde in Krain, mit viertausend Christenvor Siseck funfzigtausend Türken! Vom Freiherrn Adam stammteIlans Friedrich, Amtspräsident in Krain, dessen Sohn, Franz Adam,Oberhauptmaun zu Carlstadt in Croatien, einen Sohn hinterliess: VeitChristoph, welcher die Güter Weinegg,'Kreitberg u. s. w. an sichbrachte und kaiserl. w. Rath und Kämmer., wie auch fürstl. ansbachi-scher Geh.-Rath und der freien Reichsritterschaft in Franken, des OrtsAltmühl, wurde. Von seinen Söhnen war Otto Christoph Domherr zuRegensburg und Freisingen, und Albrecht Ernst wurde 1703 in demdamaligen französ.-bayer. Kriege im Kloster Michelfeld erschossen.

Lazius, Lib. "VT. S. 204. — Seifert, Ahnentafeln, Tab. 1 und 2. — Gaiihe, I, S. 1807und 1808, nach: Gr. Brandis, Yalvasor und Gr. Wurmbrand. — Zedier, 30. S. 1059. —Schmutz, III. S. 285. — Siebmacher, IY. 15 und Y. 17. — v. Meding, III. S. 511: auch nachBartschens W.-B. — Suppl. zu Siebm. W.-B. II. 10 und YI. 12.

Rauch (in Blau ein goldenes [oder silbernes], gehenkeltes Rauch-Becken, aus welchem Rauch aufsteigt). Ein in der Person des Bona-ventura v. Rauch aus Bayern nach Preussen gekommenes Adelsge-schlecht. Derselbe, geb. 1740 zu Petershofen in Bayern, trat 1778in k. preuss. Kriegsdienste und starb 1814 als Generalmajor a. D. Erhatte in der 2. Ingenieur-Brigade gestanden und war Director der In-genieur-Academie. Von seinen Söhnen wurde der älteste: Georg Gu-stav (nach Anderen: Johann Gustav Georg), 1830 General der Infan-terie und 1837 Kriegsminister, ein anderer Sohn, Gustav AdolphLeopold, 1842 Generalmajor und Director der allgemeinen Kriegs-schule und später Commandant zu Potsdam, und der jüngste starb1850 als Generallieutenant und Generaladjutant.

N. Pr. A.-L. IY. S. 88. — Freih. v. Ledebur , II. S. 259 und III. S. 329. — Kneschke,II. S. 357.

Rauch. Ein von 1745 bis 1786 zu dem preussischen Adel zäh-lendes, aus dem Lippeschen stammendes Geschlecht. — FriedrichWilhelm v. Rauch war Oberstallmeister des Grafen v. d. Lippe-Detmold