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Rann. Ein zu dem steiermärkischen Adel gehörendes, schon1165 und noch 1739 [vorgekommenes Geschlecht, welches die gleich-namige Herrschaft in Steiermark besass.
Schmutz, III. S. 263.
Ranner. Reichsadelsstand. Diplom vom 29. Nobr. 1697. DieFamilie wurde in der Person des Philipp Paul Johann v. Ranner, geb.1778, k. bayer. Act.uar der Polizeidirection zu Augsburg, in die Adels-matrikel des Kgr. Bayern eingetragen.
v. Lang, Supplem. S. 135. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VII. 97.
Ranning und Rotenburg, Roninge und Rotenburg, Grafen.Altes, bayerisches, ■ längst erloschenes Grafengeschlecht, welches diegleichnamigen Orte, den zwischen der grossen und kleinen Laber gele-genen Burgstall Ranning und das an der grossen Laber befindlicheScliloss und Gericht Rotenburg im 12. Jahrb. besass.
Wigul Hund, I. S. 121 und 122.
Ransonet, Freiherren. Erbliind.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1803 für Hubert Joseph v. Ransonet, gewesenen Domainen- undFinanzrath in den Niederlanden. — Der Stamm hat fortgeblüht. Pau-line Grf. v. Dressier, geb. 1807, vermählte sich mit Ludwig Freih.v. Ransonnet, k. k. Bergrath.
Mgerle r. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 127. — Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser, 1864, S. 127:im Artikel: Gr. v. Bressler.
Ranter v. Leitenegg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1736 für Franz Andreas Ranter, aus Tirol, mit: v. Leitenegg.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 416.
Rantzau, Grafen. Reichs-und dänischer Lehnsgrafenstand. Reichs-grafendiplome vom 16. Novbr. 1650 für Christoph v. Rantzau, Herrnauf Schmoel und Hohenfelde, k. k. Kämm, und Reichshofrath; vom18. März 1727 für Christoph v. Rantzau, Rastorffscher Linie, bischöfl.lübeckschen Geh-Rath, und Erneuerungsdiplom des Reichsgrafen-standes vom 18. März 1728 für Detlev v. Rantzau, BreitenburgerLinie, so wie dänisches Lehnsgrafendiplom vom 25. Mai 1671 fürOtto v. Rantzau, Herrn zu Asdal, Rosenwolde und Hummelmos. k. dän.Geh.-Rath, Kammerherrn u. s. w. — Altes, holsteinisches Adelsge-schlecht, in früher Zeit Ransow, Ranslowe, Ranzow und Ranzau ge-schrieben, welches sich in Dänemark, Braunschweig u. s. w. weit aus-breitete und in Cuno, einem reichen Grundherrn in Holstein, denStammvater verehrt. Cuno's Urenkel, Wolf, brachte in der Altmarkdas sogen, haisamer Land an sich, und Wolfs Enkel, Wipert II., alsKrieger unter dem Namen: Graf Wiprecht v. Groitsch sehr bekannt,vertauschte das balsamer Land mit der Grafschaft Groitsch im Meissen-schen, wurde vom K. Heinrich IV. 1083 zum Burggrafen zu Leisnik(Leissnig) erhoben und mit dem Markgrafenthum Lausitz belehnt. Vonden Söhnen desselben folgte als.Burggraf zu Leisnik der ältere, Hein-rich III., gest. 1203, und die Nachkommenschaft desselben ging später,1530, mit Hugo, letztem Burggrafen zu Leisnik, aus. Der jüngereSohn, Otto I., kehrte wieder in sein Vaterland, Holstein, zurück, er-baute um 1140 das Stammhaus Rantzau und wurde der nähere Stamm-