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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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Säcularisation des Stiftes ging diese Würde verloren, doch entschädigteKurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg hei der Erbhuldigung1667 den Stamm durch Ertheilung des Erbküchenmeisteramts in Hin-terpommern. Aus Pommern kam die Familie auch nach Dänemark,so wie nach Schweden, wo Ofwe und Hans Ramel 1665 dem schwedi-schen Adel durch Aufnahme in das Ritterhaus zu Stockholm einver-leibt wurden, erwarb in Schonen Güter, und Sprossen des Stammes ge-langten zu hohem Ansehen und Würden. Doch fehlen über das wei-tere Fortblühen in Dänemark und Schweden neuere Nachrichten.In Pommern ist das Geschlecht 5. Decbr. 1795 mit dem LandratheCaspar Friedrich v. Ramel auf Rabuhn und Wartickow ausgestorben.Derselbe hatte das zu der Erbküchenmeister-Würde gehörige Gut Bul-grin 1773 an einen Major v. Kleist verkauft.

Micrael , S. 419. Gauhe . I. S. 193G und 37: Romele, Ramele. Zedier , 30. S. 51und 52. Brüggemann , I. S. 170. N. Pr. A.-L. IV. S. 84 und 85. Freih. v. Ledebur,IL S. 253 und III. S. 328. Siebmacher, III. 155: Die Ramel, Pommerisch und V. 162: DieRamole, Pommerisch. v. Dieding, II. S. 456 und 57. Svea Rikes Wapnbok, Adelsm. 31Neue Ausgabe, I. 23.Pomm. W.-B. I. LXI. und S. 160 63, und I. LXV. Nr. 14: AlteSiegel: des Jürgen Ramel von 1531, des Henning R. von 1556, des Joachim R., Sohnes desgenannten Henning, ebenfalls von 1556 und von Henning R. von 1592. Kneschke, HI.S. 373-75.

Ramffaing, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1765für Anton Ramffaing, Cameralcontroleur bei der k. ungarischen Hof-kanzlei, wegen 25jähriger Dienstleistung, mit: Edler v.

Megerle v. Mühlfeld, S. 246.

Ramlioffsky v. Karnhöfen. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1747 für Johann Heinrich Ramhoffsky. Declamator bei der Land-tafel in Böhmen, mit: v. Ramhofen.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 414.

Ramin, Ranunin. Ein zu den ältesten und angesehensten pom-mernschen, zu den Schlossgesessenen in Vorpommern gehöriges Ge-schlecht aus dem gleichnamigen Stammhause zwischen den FlüssenOder und Randow, anderthalb Meilen vonPencun, eines Stammes undWappens mit den v. Bredow (in Silber ein aufrecht gestellter, mit denHaken rechts gekehrter und mit drei Querstäben versehener, rotherMauerbrecher, oder nach Anderen: Steighaken, und in den ältestenUrkunden v.Berge, de Monte, Rambyn und Rammyn genannt, wel-ohes als alte Lehne die Güter Ramin, Lebbehn, Salzow, Schmagerowund Sonnenberg, sämmtlich im Kreise Randow, besass, auch den an-sehnlichen Rittersitz Stolzenburg, drei Meilen von Stettin, mit Pampow,Blankensee u. s. w. an sich brachte. Veit v. Ramin tritt urkundlich1187, Victor R. 1209 und Busso R. 1216 auf. Das erste genauer be-stimmte Auftreten der Familie fällt in das Jahr 1267, in welchem Ottode Rambyn, welcher in Urkunden bis 1321 genannt wird, vorkommt.Derselbe nennt seinen Vater Heinricus de Monte, hat letzteren Namen,wie sein Siegel ergiebt, früher auch selbst geführt und den NamenRambyn wohl erst nach Erwerbung des Gutes Ramin angenommen. ImLaufe des 15. Jahrhunderts schied sich der Stamm in die Linien zuRamin, Bock und Krakow, welche unter sich die gesammte Handhatten. Die erstere Linie ging mit Liborius R. aus und die Güter fielenan die Bock'sche Linie. Aus dieser Linie wird zuerst um 1412 Fried-