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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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in die Grafenclasse der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragenwurden.

v. Lang, S. 63. W.-B. d. Kgr. Bayern, I. 99 und v. Wölckern, Abth. 1.

Rambow (im Schilde ein alter, etwas links gelehnter Baum, obenverhauen, unten ausgerissen, an der rechten Seite zwei-, an der lin-ken einmal geastet). Altes, pommernsches Adelsgeschlecht, nicht zuverwechseln mit v.Randow und anderen, zum Theil gleichlautendenFamilien, aus welchem Arnold v. Rambow um 1436 Domeantor zuCamin war und welches 1505 , und noch 1634 zu Muscherin unweitPyritz sass.

Micrael, S. 519. Gaulie, I. S. 1781, am Schlüsse des Artikels Randow. Zedier, 30.S. 738. Freih. v. Ledebur, III. S. 328. Siebmacher, V. 162. v. Meding , HI. S. 503und 504. Pomm. W.-B. V. Tab. 39 und S. 85.

Ramdolu'. In Kurbraunschweig-Lüneburg anerkannter Reichs-adelsstand. Anerkennungsdiplom vom 23. Jan. 1719 für Albert An-dreas v. Ramdohr, kurbraunschweig.-lüneburgischen Geh. Kammerrathund Domdechanten des Stifts Ramelslohe. Den Adel hatte D. AndreasRamdohr, geb. zu Aschersleben 1613, welcher Professor der Rechtezu Jena wurde und als Syndicus zu Braunschweig, nachdem er mit22 Gesandtschaften betraut gewesen, 1656 starb, in die Familie ge-bracht und durch kaiserliches Diplom vom 16. Juli 1716 war demobengenannten Albert Andreas v. Ramdohr der ihm und seinem Ge-schlechte zustehende Adel erneuert worden. Der Stamm blühte fortund zählt im Kgr. Hannover durch Besitz des Gutes Drübber im Hoyai-schen zu dem ritterschaftlichen Adel der hoyaischen Landschaft. Spros-sen des Geschlechts traten in die k. hannov. Armee.

Jöcher, Comp. Gelehrten Lexic., Ausg. v. 1728, II. S. 710. Gaulie , II. S. 929 und 30. Zedier, 30. S. 338. Freih. v. d. Knesebeck, S. 232 und 33. W.-B. d. Kgr. Hannover,E. 2 und S. 12. Knesclike, 33. S. 355. v. Hefner, hannov. Adel, Tab. 26.

Ramee, de la Ramee. Reichsadelsstand. Kaiserl. Bestätigungs-diplom des, der Familie zustehenden Adels für Bernhard Ramus, fttrstl.anhalt-dessauischen Regierungsrath, mit dem Beinamen: de la Ramee.Derselbe wurde später k. preuss. Landeshauptmann der GrafschaftHohenstein und der Stamm blühte fort, und noch 1784 wurde GeorgFriedrich v. R. Stabscapitain beim Cadettencorps in Culm.

Freih. v. Ledebur , 33. S. 253 und III. S. 328.

Ramel. Eins der ältesten und angesehensten AdelsgeschlechterPommerns, welches in älterer Zeit unter dem Namen Romele vor-kommt, später aber auch Romel, Ramehl, Ramele und Rammel hiess.Wie Einige angeben, soll dasselbe um 1190 aus Braunschweig nachPommern und Meklenburg gekommen sein, doch ist die Richtigkeitdieser Angabe nicht sicher nachzuweisen. In Meklenburg ging die Fa-milie schon 1378 mit dem Sohne des Ritters Arend Ramel: GottschalckR., aus. In Pommern tritt bereits 1256 Gerborg, Wittwe des Her-bert Romele zu Lassan, in einer Urkunde des KlostersUsedom auf undJohannes Romele, wahrscheinlich ein Sohn des Ritters Herbert R., sass1268 zu Lassan. Später nahm der Grundbesitz der Familie, nament-lich im Kreise Belgard, sehr zu, dieselbe hatte mehrere Afterlehnleuteund erhielt auch die Erbmarschall-Würde im Stifte Camin. Bei der