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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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Rainer zu Harbach (Haarbacli), auch Ritter. Erbländ.-österr.Adels- und Ritterstand. Adelsdiplom von 1755 für Franz Anton Rai-ner, Doctor, mit: v. Rainer zu Harbach, und Ritterdiplom von 1790für Alois v. Rainer zu Harbach, in Klagenfurt. Der Stamm blühtefort. In neuer Zeit stand Maximilian v. Rainer zu Haarbach als Haupt-mann im k. k. Generalstabe.

Megerle v. Mühlfeld, 'S. 246 und Erg.-Bd. S. 494. Militär-Schematism. des Oesterr.Kaiserth.

Rainer v. Hoclienrain. Ein unter den steiermiirkischen Adel auf-genommenes Geschlecht.

Schmutz, m. S. 259.

Rainer v. und zu Lindenbuckel (Lindenpicliel). Ein in die

steiermärkisclie Landmannsckaft 1735 aufgenommenes Adelsgeschlecht,welches die Herrschaft Kranichfeld an sich gebracht hatte. Der Stammwurde fortgesetzt und in neuer Zeit standen in der k. k. Armee: CarlMatthias Barnabas Ritter Rainer v. und zu Lindenbühel, Feldmarschall-lieutenant , Gustav Ritter R. v. und zu Lindenpichel, und Ludwig Rai-ner v. und zu Lindenbichl, Hauptmann 1. Cl. im Marine-Infanterie-regimente.

Schmutz , m. S. 259. Milit.-Schemat. d. Oesterr. Kaiserth.

Rainieri v. Reichenfeld. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1770 für Wenzel Rainieri, Hauptmann im k. k. DragonerregimenteFürst Bathyani, mit: v. Reichenfeld.

Raison (Schild quergetheilt; oben der Länge nach getlieilt: rechtsin Silber ein schwarzer, gekrönter Adler, mit Kleestängeln in den Flü-geln, links in Silber ein gekrönter, rother Löwe und unten in Golddrei grüne Schlägel). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom21. Octbr. 1787 für Friedrich Wilhelm Raison, mit der Ernennungzum k. preuss. Geh.-Rathe. Derselbe war früher herzogl. kurländischerGeh. Cabinetssecretair und Kanzleirath.

Freih. v. Ledebur, <H. S. 253. W.-B. der Preuss. Monarchie , IV. 27.

Raison v. Klöckers'feld. Reichsadelsstand. Diplom für FranzRaison, k. k. Hoffourier, mit: v. Klöckersfeld.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 415.

Raitenau, auch Grafen. Erbländ.-österr. Grafenstand. Diplomin der zweiten Hälfte des 16. Jahrh. (nach 1587) für Wolf Dietrichv. Raitenau, Erzbischof zu Salzburg. Altes, ursprünglich aus Grau-bündten stammendes, später nach Oesterreich gekommenes Adelsge-schlecht. Bucelinus erwähnt zuerst um 1320 den Johann Jacob v. Rai-tenau , dessen Sohn, Fi'ick oder Friedrich v. R., sich in Graubündtendurch seine Kriegsthaten sehr ausgezeichnet hatte. Werner v. R.wurde 1435 gefürsteter Abt zu Pfeffers, eine Würde, welche späterauch der Sohn seines Bruders, Friedrich v. Raitenau, bekleidete. Ru-dolph v. R. starb 1525 als gefürsteter Abt zu Kempten, und Michael(nach Anderen Ulrich) v. R. wurde 1570 Abt zu Mürbach. Von demBruder des Letzteren stammten Johann Gaudenz v. R., kaiserl. Oberst,und Johann Werner v. R., von welchem zwei Söhne entsprossten: