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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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Raatz v. Ehrenstetten. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1820 für Leopold Raatz, pens. k. k. Unterlieutenant, mit: v. Eh-renstätten.

Megerle v. Mühlfeld, S. 246.

Rab, Raben (in Silber ein schwarzer Rabe, welcher im Schnabeleinen mit einem Saphir besetzten Ring hält). Altes, früher in Schle-sien und in der Lausitz begütert gewesenes Adelsgeschlecht. Dasselbesass bereits 1449 zu Adelsdorf im Kr. Goldberg-Hainau, nach derMite des 16. Jalirh. zu Senftenberg in der Lausitz, und noch 1722 imBreslauischen.

Sinapius, I. S. 744: nach Thebesii Mscpt. Freih. v. Ledebur, n. 245. v. Meding, I.S. 463 und 64.

Rab, Rabe, Raben, Raben auf Stücke oder Stücks, auch Gra-fen (Stammwappen: in Blau eine goldene, halbe Lilie, welche derLänge nach durchschnitten und quer gelegt ist, dass die gestümmelteSeite unterwärts gekehrt liegt). Dänischer Reichsgrafenstand. Diplomvom 26. März 1734 für Christian Rabe auf Stücke unweit Schwerin,und zwar mit dem Namen: v. Christiansholm. Altes, ursprünglichmeklenburgiscbes Adelsgcschlecht, wohl zu unterscheiden von derebenfalls meklenburgischen Familie Rave, Raven, aus dem LandeStargardt, s. unten den betreffenden Artikel. Dasselbe, aus welchemHinrichRave bereits 1230 urkundlich auftritt, und welches in altenUrkunden auch unter dem Namen Corvus vorkommt, breitete sich zei-tig aus dem Stammsitze Stücke, Styke', im Amte Schwerin aus und kamzeitig nach Dänemark, Vorpommern und mit dem deutschen Ordennach Preussen. Rango, Origin. Pomer., führt die Gebrüder Barthelund Heinrich, die Raben an, welche das Kloster Varcken, oder Vercken,unweit Demmin, 1276 stifteten, und Engelbrecht Raben war 1350,zur Zeit des Hochdeutschmeisters Conrad Tiberius v. Wallenrod, Gross-marschall des genannten Ordens. Georg Christoph Rabe befand sich1594 im Gefolge des Fürsten Bernhard zu Anhalt auf seiner Reisenach England, und Johann Otto R. a. d. H. Stücke, erst des KönigsFriedrich III. in Dänemark Kammerjunker, dann Oberstlieutenant imschottischen Kriege und später lt. dänischer Hofmarschall, wurde, nachNiederlegung dieser Hofwürde, 1697 k. dän. Geh.-Rath und erhieltdas Amt Friedrichsburg in Seeland, quittirte aber krankheitshalber 1717und ging auf seinen Stammsitz, wo er 1719 starb. Der einzige Sohndesselben, Christian Friedrich R., ältester Kammerjunker des k. Kron-prinzen, verkaufte später seinen Antheil an Stücke dem Generalv. Schmettau, wurde des Kronprinzen Hofmeister und brachte, s. oben,den Grafenstand in die Familie. Nächst demselben war FriedrichRaben um 1736 k. dän. Geh.-Ratli und der Königin Obersthofmeister.Der Stamm blühte in Dänemark fort und noch 1800 war Friedrichv. Raben k. dän. Geh.-Ratli, Kammerherr und Ccremonienmeister.In Meklenburg, wo die Familie die Union der meklenburgischen Rit-terschaft von 1523 unterzeichnet hatte, sass dieselbe im ebengenann-ten Jahre, so wie noch 1734, zu Stück, 1657 zu Rogau und 1700 zuSteinfeld unweit Ribnitz. Name und Wappen der Familie v. Rabe