mehrere in der k. preuss. Armee. Johann Heinrich v. Quickmannstarb 1775 als Hauptmann im Regimente v. Koschembar, der Oberst-lieutenant und Director der Militair-Academie v. Q. 1797 und einHauptmann v. Q. im Regimente v. Grawort 1807 in Folge der in derSchlacht bei Jena empfangenen Wunden.
Brüggemann , T. Hauptst. 11. — N. Pr. A.-L. IY. S. 75. — Freih. v. Ledebur, TT. S. 243.— W.-B. der Preuss. Monarch. IV, 26.
Quieton, Quieton v. Rosenwald. Ein in der ersten Hälfte des18. Jahrh. in Rühmen vorgekommenes Adelsgeschlecht, aus welchemnoch 1745 zwei Brüder lebten: Adam Quieton v. Rosenwald, des königl.Ober-Burggrafenamts in Böhmen Rath und Hauptmann der Herrschaf-ten Brandeis an der Elbe und Przerow, und Maximilian Quieton v. Ro-scnwald, k. ungar. Rittmeister im Cürassierregimentc Gr. v. Diesbacli.
Oauhe , IT. S. 915. — Zedier, 30. S. 259.
Quilfeld, Quillfeldt, Quielfeld, auch Freiherren. Ein in den
schwedischen Adelsstand erhobenes Geschlecht, welches in Neu-Vor-pommern begütert wurde. Dasselbe sass 1836 zu Buschenhagen un-weit Franzburg, zu Middelhagen im Kr. Grimme und in der Neumarkzu Höhen-Ziethen unweit Soldin. Um diese Zeit lebte Leopold Peterv. Q., k. preuss. Oberstlieutenant a. D., in Berlin. Ein Sohn dessel-ben, Magnus v. Quillfeldt, Kreisdeputirter, war nach Rauer 1857 Herrauf Höhen-Ziethen.
N. Pr. A.-L. IY. S. 76. — Freih. v. Ledebur , II. S. 243 und III. S. 327.
Quingenberg. Altes, sächsisches Adelsgeschlecht, welches sichaus den Häusern Quingenberg, Silberfeld, Wenigen-Auma und Zadels-dorff (in der Nähe der Stadt Auma im neustädter Kreise des Grossher-zogthums Weimar) im 15. und 16. Jahrh. weit ausbreitete. — Diefortlaufende Stammreihe der Familie beginnt Val. König mit Peterv. Quingenberg, von welchem im vierten Gliede Adam v. Q., kursächs.Obcr-Landfischmeistor, stammte. Von Letzterem entspross Jonas v. Q.,kursächs. Ober-Consistorialpräsident und Generalvisitator der Kirchender kursächs. Lande u. s. w., welcher, nachdem das Geschlechtdurch ihn zu grossem Ansehen gekommen, 1644 starb. Mit dem sie-benten Sohne desselben, Johann August v. Q., dessen fünf Söhffe früh-zeitig gestorben waren, erlosch 24. Febr. 1670 der alte Stamm undSchild (von Roth, Silber und Schwarz quergetheilt, ohne Bild) undHelm desselben wurden in das Grab des letzten Sprossen eingesenkt.So schnell kann ein Geschlecht erlöschen, dessen Fortblühen die Ge-burt vieler Söhne zu verbürgen schien!
Knauth , S. 554. — Val. König, H. S. 749 — 57. — Gaulle, I. S. 1756 und 57. — Zedier,30. S. 273—76. — Freih. v. Ledebur , II. S. 243. — Suppl. zu Sicbm. W.-B. V. 23. — v. Me-ding , L S. 452 und 53. — Kneschke, II. S. 352 und 53.
Quintus Icilius, s. Guichard, genannt v. Quin t us Ici 1 iu s,Bd. IV. S. 98 und 99.
Quirnheim. Kaiserliche Erlaubniss von 1678 für den braunschw.Geh.-Rath Quirin v. Merz, sich: v. Quirnheim schreiben zu dürfen.
Handschrift!. Notiz.
Quistorp, Ritter. Reichsritterstand. Diplom im kursächs. Reichs-vicariate vom 22. Juni 1792 für Johann Christian Quistorp, k. schwed.