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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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commandirte das dritte Musquetierbataillon des k. preuss. Regimentsv. Kalchreuth zu Marienburg und starb 1820 als peris. Oberstlieutenant;ein anderer Major v. Q., geb. in Berlin, stand im Regimontc v. Putt-kammer zu Brandenburg und starb 1812, und ein Stabscapitain v. Q.diente 1806 im Regimente v. Möllendorf zu Berlin, commandirte dannbis 1813 als Major das 21. Infanterieregiment, wurde hierauf pensio-nirt und starb 1828 als Postmeister zu Preuss. Holland.

N. Pr. A.-L. IV. S. 74. Freih. v. Ledebur, II. S. 242. W.-B. d. Preuss. Monarch.IV. 25. Kneschke , I. S. 349 und 50.

Queiss, Queis, Queist (in Blau zelm, 4, 3, 2 und 1, weisse Strauss-federn, nach einem Siegel des Heinrich Q. von 1528 zehn Mauersteineund nach einem anderen Siegel des Andreas Q. von 1553 zehn Blätter).Altes Adelsgeschlecht der Mark Brandenburg, welches bereits um dieMitte des 15. Jahrb. zu Friedersdorf, Görsdorf und Kummersdorf un-weit Beeskow, so wie zu Stahnsdorf bei Teltow sass. Ein gleichnamigesDorf liegt in der Provinz Sachsen unweit Delitzsch. Im 17. und18. Jahrh. wurde die Familie in Ostpreussen ansehnlich begütert undLackmedien, Gr. Baumgarten, Adamsheide u. s. w. waren alte Be-sitzungen. Julius Dietrich v. Queis, welcher sich im siebenjährigenKriege sehr ausgezeichnet und bei Collin und Leuthen verwundet wor-den war, starb 1769 zu Stettin als k. preuss. Generalmajor und Chefeines Infanterieregiments. In neuerer Zeit hat der Stamm an Spros-sen abgenommen, doch war nach Rauer noch 1875 Julius EberhardFriedrich v. Queis, k. preuss. Landrath und Landschaftsrath, Herr aufWossau im Kr. Rastenburg.

N. Pr. A.-L. IV. S. 74. Freih. v. Ledebur , II. S. 242.

Quelmi. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1789 für Al-bert Florian Quelmi, Doctor der Rechte in Tirol.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 413.

Quentel, Quentell, Freiherren, Reichsfreiherrnstand. Diplom vom24. Juni 1714 für die cölnische Linie der Familie und namentlich für Jo-hann Thomas Edlen v. Quentell, Reichshofrath und Reichshof-Fiscal.Altes, cölnisches Patriciergeschlccht, welches sich durch seine Thätigkeitim Buchhandel namentlich um die Vaterstadt grosse Verdienste erwarb.

Nach v. Lang erhielt Thomas Ferdinand Q., pfalzneuenb. Hofrath,Truchsess und Pfleger zu Schwandorf, später Geh.-Rath Urgross-vater der in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragenen Gebrü-der: Anton Joseph Johann Nepomuk Freih. v. Q. auf Lauffenthal,Schwandorfer Linie, k. bayer. Mauthbeamter zu Egelsee, geb. 1777und Max Carl Wilhelm Freih. v. Q., k. k. quitt. Oberlieut., geb. 1778

dessen Vorfahren KammergerichtS-Assessoren in Speier waren, vomKurfürsten Carl Wilhelm von der Pfalz, laut Diploms vom 16. Nov.1715 den Freiherrnstand und-durch ein kaiserl. Diplom vom 2. April1734 auch den böhmischen Freiherrnstand, um seinen Sohn im Hoch 1stifte Olmtitz als Domherrn aufnehmen lassen zu können.

v. Lang, S. 208 und 209. Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 90. Fahne, I. S. 343.

Freih. v. Ledebur, II. S. 242. Siebmacher, V. 211: Speyrische am kaiserl. Caminer-gericbt: Bio Quentel. W.-B. des Kgr. Bayern, III. 85 und v. Wölckern, Abtb. 3. S. 229und 30. Kneschke , I. S. 350 nnd 51,